In diesem Beitrag
- Aktuelles Preisgeschehen von Ripple
- MACD bullisches Signal von Vorwoche relativiert sich
- Relative Strength Index tendiert trotz Rally in den negativen Bereich
- Ripple scheitert erneut am 200-Tagesdurchschnitt
- Niedrigere Hochs und Tiefs
- Trendkanal-Boden derzeit wieder getestet
- Indikatoren stehen auf Seiten der Bären
- Smarte Trading-Entscheidungen mit Snorter treffen
Die Analyse von Ripple (XRP) zeigt nun verstärkt wieder bärische Signale aus. Wir werfen einen Blick auf die Indikatoren – steht der Kurs vor akuter Crashgefahr?
Das Wichtigste im Überblick:
Aktuelles Preisgeschehen von Ripple
Ripple (XRP) hat seit der letzten Analyse erst eine Erholung gestartet, die erst am Montag in eine Korrektur mündete. Dabei begann der Preis in der Vorwoche zu steigen. Der Peak lag dabei bei 2,65 USD am Sonntag. Seit Montag sinkt der Preis kontinuierlich und brachte den Preis auf 2,47 USD. Damit liegt Ripple zwar immer noch höher als bei den vergangenen lokalen Tiefs bei 2,28 USD am 17. Oktober und und 2,36 USD am 22. Oktober, doch ein Blick auf die Indikatoren deutet an, dass Ripple charttechnisch in einen kritischen Bereich gerät.
MACD bullisches Signal von Vorwoche relativiert sich
Der Indikator der Moving Average Convergence Divergence (MACD) stand vor einer Woche kurz davor, anzuschlagen. Tatsächlich erfolgte das Signal noch am gleichen Tag nach der Veröffentlichung der letzten Analyse. Zwischenzeitlich hatten wir daher ein bullisches Signal. Dieses trat auch bei vielen anderen Altcoins und auch in der Bitcoin Prognose auf.
In den meisten technischen Analysen trat das bullische Signal dabei weitestgehend isoliert auf. Vor einer Woche hatten wir das Signal daher in einen Kontext von bärischen Signalen betrachtet. Eine Woche später zeigt sich nun, dass das Signal zwar angeschlagen ist und es auch eine relative Rally begleitete, doch inzwischen geht dieser Rally die Puste aus und auch das Signal droht bei einigen Kryptowährungen, in ihr Gegenteil zu verfallen. Derzeit ist dies nicht der Fall bei XRP, wo sich die Signallinie zwar an die MACD-Linie annähert, aber ein erneuter Schnitt steht derzeit nicht akut bevor.
Relative Strength Index tendiert trotz Rally in den negativen Bereich
Vergangene Woche stand der RSI eindeutig im negativen Bereich bei 39 im einfachen Wert und bei 35,3 beim 14-Tagesdurchschnittswert. Durch die Preiserholung haben sich die Wert deutlich erhöht und liegen nun bei 43,4 und 43,2. Wir hatten dabei bei der letzten Analyse folgendes zum RSI gesagt:
“Dass die Preiserholung nach dem Crash nicht wirklich substantiell sein könnte, darauf deutet der Relative Strength Index (RSI). Dieser steht beim einfachen Wert bei 39 und ist damit trotz der relativen Preiserholung im negativen Bereich. Das gleiche gilt auch für den 14-tägigen Durchschnittswert des Indikators. Dieser ist mit 35,3 eindeutig im negativen Bereich und macht damit jegliches bullisches Momentum derzeit fraglich.”
Die Preiserhöhung hat die Werte dabei zwar verbessert, dass sie aber trotz der relativen Rally noch immer in den negativen Bereich reichen, ist dabei als Warnsignal für den Kursverlauf zu deuten.
Ripple scheitert erneut am 200-Tagesdurchschnitt
Eine gewichtige Tatsache ist, dass Ripple mit der letzten Rally versuchte, das 200er Tagesdurchschnitt, das derzeit bei 2,61 USD liegt, zurückzuerobern, aber an dem Versuch scheiterte. Nach dem Crash vom Anfang Oktober ist dies nun das zweite Mal, dass XRP an dieser wichtigen Widerstandszone scheitert.
Damit steht XRP derzeit unter allen Tagesdurchschnitten. Diese liegen derzeit bei 2,75 USD (50 SMA) und 2,88 USD (100 SMA). Damit haben wir ein klassisches bärisches Signal. Im Kontext der Häufung und dem wiederholten Scheitern an dieser wichtigen Zone sehen wir hierin ein starkes Warnsignal für den Kursverlauf.
Niedrigere Hochs und Tiefs
Bei der letzten Analyse von vergangenen Wochenende haben wir den Ripple Kurs in den Kontext des langfristigen Trends gesetzt. Durch den Crash von vor zwei Wochen war noch kein neuer Trend zu erkennen. Das hat sich inzwischen geändert. Im möglicherweise neuen Trendkanal, der sich zurzeit andeutet, erreicht Ripple niedrigere Hochs, während die Preiserholung die Verluste nicht wieder aufholt.
Das erste Hoch liegt etwa bei 2,60 USD, während das Tief nach dem Crash noch niedriger als beim Crash selbst lag. Die zweite Erholung am Samstag brachte den Preis nur noch auf 2,49 USD, womit auch das Hoch niedriger ausfiel. Der Zeitraum ist dabei generell noch zu kurz, um wirklich zuverlässige Aussagen zu machen. Aber die Beobachtung eines möglichen Trendkanals erlaubt es, das Preisgeschehen mit einer Hypothese zu beobachten und die eigene Strategie dementsprechend anzupassen. Neben dem Trendkanal schauen wir uns aber auch noch weitere Indikatoren an.
Trendkanal-Boden derzeit wieder getestet
Bei der letzten Analyse hatten wir herausgestellt, dass XRP den Boden des Trendverlaufs verteidigt. Dieser stellt sich dabei folgendermaßen dar:
“Den Trendkanal bilden dabei im oberen Verlauf die neuen Allzeithochs, die XRP im Januar bei 3,28 und 3,62 USD im Juli erreicht hat. Den unteren Verlauf bilden dagegen die Tiefs, die XRP häufiger erreichte bei 1,38 (November), 1,78 (April), 2,01 (Juni) und 2,34 USD (Oktober). Die beiden Linien bilden dabei einen fast parallel verlaufenden Trendkanal und zeigen auf, dass Ripple sich derzeit am unteren Boden des Trendkanals befindet.”
Bei der aktuellen Korrektur testete XRP den Boden des Trendkanals bereits Mitte Oktober. Dabei konnte der Kurs diese Unterstützungszone erfolgreich halten. Durch den nun gescheiterten Test des Tagesdurchschnitts deutet sich nun an, dass XRP erneut den Boden des Trendkanals testen könnte. Da dies nun das zweite Mal ist, dass XRP diesen Boden testet, steigt damit auch Gefahr, dass XRP auch diese Unterstützung reißen könnte.
Indikatoren stehen auf Seiten der Bären
Wir sehen XRP weiterhin in einem Abwärtstrend. Bullische Signale treten dabei isoliert auf und scheinen im Kontext der deutlichen bärischen Signale vernachlässigbar zu sein. Das Scheitern beim Testen wichtiger Widerstandszonen ist dabei ein klassisches bärisches Signal, dass beim Preisgeschehen als Warnsignal auftritt. Die Wahrscheinlichkeit, dass XRP weiterhin sinkt, sehen wir damit höher als erneute Chancen auf einen Crypto Bull Run.
Smarte Trading-Entscheidungen mit Snorter treffen
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