Der Bitcoin Kurs notiert nur knapp unterhalb seines Allzeit-Hochs, und auch zahlreiche Altcoins wie Ethereum und der Binance Coin hatten zuletzt ein starkes Momentum. Und doch: längst nicht alle sind mit ihrer Krypto Prognose zum aktuellen Zeitpunkt optimistisch. Wohin führt die Reise? Sollte man aktuell eher Kryptowährungen kaufen oder verkaufen?
Im heutigen Krypto News Live-Ticker beleuchten wir mögliche Risiken des Kryptomarkts und gehen ausführliche auf aktuelle Prognosen zu Bitcoin und den wichtigsten Altcoins ein. Hierfür werten wir die Aussagen zahlreicher namhafter Marktbeobachter und Analysten aus.

Bitcoin & Altcoin Prognose: Mehrheit optimistisch – doch auch kritische Stimmen mehren sich
Unter den Kritikern gibt es einerseits jene, die einzelne Coins für überbewertet halten, und andererseits diejenigen, welche das Gesamtmarktrisiko im Blick haben. Beiden Seiten wollen wir im heutigen Live-Ticker eine Stimme geben.
Dessen ungeachtet darf nicht vergessen werden, dass bei einer Krypto Pro und Kontra Abwägung auch noch sehr viele optimistisch gestimmt sind, und dass es auch vereinzelt aufstrebende Projekte gibt, die von einem sehr großen Momentum profitieren. Hierzu zählt etwa Zcash (ZEC), aber auch einige aussichtsreiche neue Kryptowährungen wie Bitcoin Hyper (HYPER), von denen sich einige Marktteilnehmer viel zu versprechen scheinen.
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Neuer Coin im Fokus der Aufmerksamkeit
Während die großen Coins aktuell in einer Art Seitwärtsbewegung verharren und sich das Lager der Bullen und Bären die Waage hält, zeichnet sich ein neuer Trend der: der hin zu neuen Kryptowährungen. Einer der Projekte, bei denen sich aktuell einen deutlichen Nachfrageanstieg festzustellen ist – unter anderem auf Social Media – ist der Maxi Doge Token. Zahlreiche Anleger scheinen sich von der Digitalwährung eine deutliche Outperformance zu erhoffen.
Kryptowährungen sind volatil. Ihr Kapital ist in Gefahr.
Polymarket-Wette: Fast die Hälfte sieht Bitcoin im Oktober über 130.000 USD
Auf der Prognoseplattform Polymarket zeichnet sich ein klares Meinungsbild zur Bitcoin-Prognose für Oktober ab: 47 % der Teilnehmer erwarten einen BTC-Kurs von über 130.000 US-Dollar bis Monatsende. Deutlich geringer ist die Zuversicht bei noch ambitionierteren Zielen – nur 4 % halten einen Anstieg über 150.000 US-Dollar für wahrscheinlich. Das zeigt: Der Optimismus bleibt, doch die Mehrheit rechnet eher mit moderatem Aufwärtspotenzial als mit einem explosiven Ausbruch.
Hier geht es zum Beitrag: Krypto Portfolio aufbauen.
Fundstrat-Chef sieht Ethereum bei 5.500 USD – technische Erholung im Anmarsch?
Mark Newton, CEO von Fundstrat, hat eine klare Ethereum Prognose abgegeben – und die fällt ausgesprochen optimistisch aus: 5.500 US-Dollar in den kommenden Wochen. Grundlage seiner Einschätzung ist eine dreiwellige Korrekturbewegung, die laut Newton dem klassischen ABC-Muster nach der Elliott-Wellen-Theorie entspricht.
Er wertet diese Phase nicht als bärisches Signal, sondern als gesunde Zwischenkorrektur innerhalb eines größeren Aufwärtstrends. Sollte sich das Szenario bestätigen, könnte der aktuelle Bereich ein attraktives Einstiegsniveau für ETH-Investoren markieren.
Krypto-Markt am Freitagnachmittag im Aufwind
Bitcoin legt auf Stundensicht +0,4 % zu und notiert bei 121.804 US-Dollar, die Bitcoin Alternative Ethereum zieht etwas stärker an mit +0,7 %. Trotz leichter Erholung zum Wochenausklang dürfte von Euphorie aktuell wenig die Rede sein, wenngleich der Krypto Fear and Greed Index von alternative.me bei einem Zählerstand von 64 leicht im Gier-Bereich steht.

Selektive Marktanalyse nimmt zu – Ripple gerät unter Druck
Die aktuelle Marktlage zeigt deutlich: Analysten und Investoren differenzieren zunehmend zwischen einzelnen Kryptowährungen. Während etwa Bitcoin und einige Altcoins auf Kapitalzuflüsse und bullishe Prognosen blicken, geraten andere Projekte wie Ripple stärker in den Fokus kritischer Stimmen.
Besonders deutlich wird das bei XRP, das zuletzt spürbaren Verkaufsdruck durch Großanleger erlebte. Laut On-Chain-Daten von Ali Martinez haben Wallets mit Beständen zwischen einer und zehn Millionen XRP in den vergangenen 30 Tagen rund 440 Millionen Token abgestoßen. Vieles davon landete offenbar auf zentralisierten Börsen – darauf weist ein neuer Jahreshöchststand der XRP-Bestände auf Exchange-Wallets hin.
Auch charttechnisch sieht es verhalten aus: Marktbeobachter Peter Brandt warnt vor einem möglichen Rücksetzer im Oktober. Grundlage seiner Ripple Prognose ist ein absteigendes Dreiecksmuster, das laut klassischer Analyse auf eine Fortsetzung des Abwärtstrends hindeutet. Die Frage, ob man derzeit guten Gewissens Ripple kaufen sollte, wird somit auch unter langjährigen Beobachtern kontrovers diskutiert. Klar ist: Die selektive Bewertung einzelner Coins gewinnt wieder deutlich an Bedeutung.
Trotz Crash-Warnung: Bitcoin bleibt für viele die Absicherung – digitales Gold rückt in den Fokus
Auch wenn Stimmen wie die von JPMorgan-Chef Jamie Dimon vor einem Börsencrash warnen und teils sogar gegen Kryptowährungen austeilen, bleibt der Blick vieler Anleger auf Bitcoin erstaunlich klar. Denn gerade in unsicheren Zeiten sehen viele in BTC nicht das Risiko – sondern die Absicherung. Die Idee vom „digitalen Gold“ gewinnt an Gewicht: Ein begrenztes, dezentral organisiertes Asset, das sich der Geldpolitik entzieht, passt für viele perfekt ins aktuelle Bild.
Entsprechend stabil zeigen sich auch zahlreiche aktuelle Bitcoin Prognosen: Selbst konservative Analysten trauen dem Kurs mittelfristig weiter Aufwärtspotenzial zu – nicht trotz, sondern wegen der globalen Unsicherheiten. Sollte es tatsächlich zu stärkeren Verwerfungen an den traditionellen Märkten kommen, könnte Bitcoin für viele genau die Funktion übernehmen, für die es unter anderem geschaffen wurde, so zumindest die Idee einiger: als Wertspeicher in stürmischen Zeiten.
JPMorgan-Chef Dimon warnt vor Börsencrash – Krypto-Markt könnte mit in den Strudel geraten
In einem BBC-Interview hat Jamie Dimon, CEO von JPMorgan Chase, deutliche Worte gefunden – und eine Warnung ausgesprochen, die auch für Krypto-Anleger relevant ist. Die Gefahr eines massiven Einbruchs an den US-Börsen sei höher, als viele derzeit wahrhaben wollen. Dimon hält eine Korrektur innerhalb der nächsten 6 bis 24 Monate für realistisch – mit einer geschätzten Wahrscheinlichkeit von 30 Prozent. Als Hauptgründe nennt er geopolitische Spannungen, die weltweite Aufrüstung und die eskalierende Staatsverschuldung.
Besonders scharf formuliert war seine Kritik an der globalen Rolle der USA. Dimon sprach von wachsender Unzuverlässigkeit – und ließ durchblicken, dass aus seiner Sicht der Fokus weniger auf digitalen Assets als auf militärischer Stärke liegen sollte. Sein provokanter Satz: „Statt Krypto sollten wir lieber Kugeln und Bomben horten.“ Für den Kryptomarkt bedeutet das: Sollte es wirklich zu einem Crash am Aktienmarkt kommen, könnten auch Bitcoin und Co. kurzfristig in Mitleidenschaft gezogen werden. Ob man also aktuell Bitcoin oder Altcoins kaufen sollte, wird also weiterhin kontrovers diskutiert werden.
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