Das weltweite Netzwerk SWIFT wickelt seit Jahrzehnten grenzüberschreitende Transaktionen für Banken ab. Der Einsatz bahnbrechender Technologien gilt seit dem Beginn der Organisation im Jahr 1973 stets ein herausragendes Merkmal des Services. Nun will SWIFT einen eigene Blockchain für Zahlungen entwickeln.
Das Wichtigste im Überblick:
- SWIFT plant den Aufbau einer Blockchain-Infrastruktur, die Echtzeit-Transaktionen für Banken ermöglicht und traditionelle Systeme ergänzt.</key_takeaway]
- Traditionelle und Blockchain-Methoden können nach Ansicht des CEO Javier Pérez-Tasso harmonisch koexistieren, um die Bankenintegration zu erleichtern.</key_takeaway]
- In Kooperation mit ConsenSys und 30 Partnerbanken entwickelt SWIFT einen digitalen Ledger für kompatible Transaktionen in traditionellen und digitalen Assets.</key_takeaway]
- Die neue Infrastruktur bewahrt SWIFTs Kernwerte wie Regelkonformität, Vertrauenswürdigkeit und Anpassungsfähigkeit, um Glaubwürdigkeit zu sichern.</key_takeaway]
- Durch parallele Nutzung beider Systeme bietet SWIFT Kunden Flexibilität, Zeitersparnis und 24/7-Verfügbarkeit für internationale Zahlungen.</key_takeaway]
Traditionelle Bankensysteme treffen auf Blockchain-Technologie
SWIFT hat in einer Pressemitteilung angekündigt, dass nun auch eine Blockchain-Infrastruktur aufgebaut werden soll, die Transaktionen für Banken in Echtzeit ermöglichen wird. Auf den ersten Blick löst die Ankündigung von Swift Erstaunen aus. Die traditionellen Methoden für Transaktionen, die SWIFT bisher gekennzeichnet haben, scheinen im Gegensatz zu dem modernen Blockchain-Ansatz zu stehen.
Javier Pérez-Tasso, SWIFT CEO, ist jedoch davon überzeugt, dass innerhalb der aktuellen Regelsysteme eine harmonische Koexistenz beider Methoden möglich ist. Die Banken sind für eine Integration von Blockchain bereit und erwarten, dass SWIFT dabei eine große Rolle spielen kann.
Swift setzt neue Maßstäbe für digitale Zahlungen
Gemeinsam mit ConsenSys arbeite SWIFT derzeit daran, eine verbesserte Kompatibilität zwischen traditionellen Finanzsystemen und digitalen Vermögenswerten zu schaffen. 30 Partnerbanken sind derzeit an dem Projekt beteiligt, einen Blockchain-basierten, digitalen Ledger zu entwickeln. Eine Selbstverwaltung der Krypto Wallets soll Nutzern dabei allerdings nicht zur Verfügung stehen.
Nach Implementierung dieser neuen Infrastruktur wird SWIFT in der Lage sein, Transaktionen nicht nur in traditionellen, sondern auch in digitalen Vermögenswerten abzuwickeln. Auf diese Weise können SWIFT-Kunden auch in Kryptowährungen investieren, wobei die Banken als Verwalter dieser Assets auftreten. Gleichzeitig werden SWIFTs bekannte Werte wie Regelkonformität, Vertrauenswürdigkeit und Anpassungsfähigkeit aufrecht erhalten, was der neuen Infrastruktur erhöhte Glaubwürdigkeit verleiht.
Finanzielle Infrastruktur für die Zukunft
Innovationen, mit Verantwortungsbewusstsein durchgeführt, haben SWIFT über die Jahrzehnte hinaus charakterisiert. Die Schaffung des digitalen Ledgers ist ein weiterer Schritt in die Zukunft und wird garantieren, dass SWIFT als Bitcoin Alternative auch weiterhin relevant bleibt. Die gleichzeitige Anwendung von zwei Strukturen, eine traditionell, die andere basiert auf die neue Entwicklung von Blockchain-Strukturen, wird verschiedene Vorteile schaffen.
Kunden erhalten die Möglichkeit, die beste Zahlungsmöglichkeit zu nutzen, gleichgültig, ob sie traditionelle oder digitale Strukturen nutzen möchten. SWIFT misst dabei beiden Strukturen gleiche Wichtigkeit bei. Damit führt SWIFT den Weg in eine digitale Zukunft für internationale Transaktionen für Banken an und schafft die Möglichkeit für Zeitersparnis und Verfügbarkeit rund um die Uhr.
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