Tether baut seine Gold-Strategie weiter aus und steigt bei der Edelmetallplattform Gold.com ein. Nach Angaben des Unternehmens hat Tether Investments rund 150 Millionen US-Dollar investiert und sich damit eine Minderheitsbeteiligung von etwa 12 Prozent gesichert. Kern des Deals ist die Verzahnung von klassischem Edelmetallhandel mit Krypto-Infrastruktur: Gold.com soll Tether Gold (XAU₮) integrieren, während beide Seiten zusätzlich prüfen, ob sich physisches Gold künftig auch direkt mit Stablecoins wie USDT bezahlen lässt.
Das Wichtigste im Überblick:
- Tether investiert 150 Millionen Dollar in Edelmetallplattform Gold.com.
- Kooperation verbindet tokenisiertes Gold stärker mit klassischem Edelmetallhandel.
- Gold-Stablecoin-Markt wächst stark, XAU₮ hält rund 60 Prozent Anteil.
- Bitcoin-Layer-2-Projekte sollen Nutzen als digitales Gold weiter verbessern.
- Bitcoin Hyper Presale erreicht über 31,5 Millionen Dollar Nachfrage.
Tether baut Fokus auf tokenisiertes Gold aus
Die Transaktion ist als strategische Kooperation angelegt, nicht als kurzfristiger Trade. Gold.com bestätigt, dass Tether im Rahmen des Investments 3,371 Millionen Aktien zu 44,50 US-Dollar je Aktie übernimmt; umgekehrt will Gold.com selbst 20 Millionen US-Dollar in XAU₮ investieren. Damit verschiebt sich der Fokus von reiner Token-Emission hin zu Distribution: XAU₮ soll dort auftauchen, wo viele Nutzer bislang ausschließlich „offline“ kaufen – über einen etablierten Händler, der physische Auslieferung, Lagerung und Zahlungsabwicklung bereits kennt.
Parallel prüfen die Partner, ob Kunden physisches Gold mit digitalen Dollar-Token bezahlen können; Tether nennt dabei explizit USDT und auch USA₮, einen neu eingeführten, regulierten Dollar-Stablecoin, wobei Umsetzung und Reichweite von regulatorischen und technischen Rahmenbedingungen abhängen.
Tether Makes $150 Million Strategic Investment in https://t.co/wkdntYlIFB, Expanding Global Access to Tokenized and Physical Gold
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— Tether (@tether) February 5, 2026
Für Tether passt der Schritt in eine breitere Positionierung: Das Unternehmen hatte zuletzt selbst gemeldet, im vierten Quartal zusätzlich Gold gekauft zu haben, und verweist bei XAU₮ auf eine starke Stellung innerhalb der goldgedeckten Stablecoins. Reuters berichtet, dass XAU₮ rund 60 Prozent des globalen Angebots goldgedeckter Stablecoins ausmacht und Tether Ende Dezember 2025 entsprechende Goldbestände zur Deckung vorhielt. In dieser Logik ist Gold.com weniger „Wette auf den Goldpreis“ als eine Wette auf Zahlungswege und Abwicklung: Tokenisiertes Gold wird übertragbar wie Krypto, bleibt aber an einen klassischen Sachwert gekoppelt.
Tether selbst betont diese Marktdynamik: In einer Unternehmensmitteilung Ende Januar heißt es, der Gesamtmarkt goldgedeckter Stablecoins sei 2025 von rund 1,3 Milliarden auf über 4 Milliarden US-Dollar gewachsen. Genau hier setzt der Gold.com-Deal an: Wenn Token nicht nur an Börsen zirkulieren, sondern an der Kasse eines Edelmetallhändlers als Zahlungs- oder Abwicklungsoption auftauchen, verschiebt sich der Nutzen von „Halten“ zu „Verwenden“ – und damit auch der Wettbewerb um Reichweite, Liquidität und Vertrauen.
Besser als Gold? Bitcoin Hyper stärkt BTC – Presale explodiert auf 31,5 Mio. Dollar
Die jüngsten Entwicklungen rund um Gold, tokenisierte Sachwerte und makroökonomische Unsicherheiten lenken den Blick vieler Marktteilnehmer erneut auf Bitcoin als digitales Wertaufbewahrungsmittel. Während Gold historisch Stabilität symbolisiert, wird Bitcoin zunehmend als dessen digitales Pendant betrachtet. Gleichzeitig zeigt sich, dass neue Infrastruktur-Ansätze – insbesondere L2-Technologien – entscheidend dafür sein könnten, die praktische Nutzbarkeit und damit auch die langfristige Attraktivität dieses digitalen „Wertspeichers“ weiter auszubauen.
Ein Projekt, das aktuell verstärkt Aufmerksamkeit erhält, ist Bitcoin Hyper. Der Ansatz konzentriert sich darauf, Bitcoin technisch weiterzuentwickeln, ohne die grundlegende Sicherheit der Hauptchain zu verändern. Layer-2-Lösungen gelten hier als Schlüssel: Sie ermöglichen schnellere Transaktionen, geringere Gebühren und zusätzliche Anwendungsfelder wie DeFi-Integration oder tokenisierte Vermögenswerte. Damit könnte Bitcoin perspektivisch nicht nur als „digitales Gold“, sondern auch als funktionale Finanzinfrastruktur wahrgenommen werden – ein Unterschied zu physischem Gold, das primär als statischer Wertspeicher dient.
Bitcoin Hyper setzt genau an diesem Narrativ an. Das Projekt arbeitet an einer skalierbaren Layer-2-Architektur, die höhere Transaktionsgeschwindigkeiten mit der Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks verbinden soll. Besonders auffällig ist die bislang solide Nachfrage: Laut Website wurden bereits über 31,3 Millionen US-Dollar im Presale eingesammelt. Dieses Interesse wird im Markt teilweise als Hinweis darauf interpretiert, dass Investoren verstärkt Infrastruktur-Projekte bevorzugen, die reale Nutzungsmöglichkeiten adressieren.
Im laufenden Presale können durch Preisanhebungen theoretisch Buchgewinne entstehen. Der Erwerb erfolgt üblicherweise über die Projektwebsite, indem eine kompatible Wallet verbunden und der Token anschließend per Swap bezogen wird.
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