Nach einem schwachen Juni zeigt Bitcoin zum Start in den Juli wieder erste Lebenszeichen. Während der Kurs zuletzt deutlich unter Druck geraten war, sprechen mehrere Faktoren dafür, dass sich die Stimmung am Markt langsam verbessern könnte. Historische Kursdaten zeigen, dass auf schwache Juni-Monate häufig kräftige Erholungen folgten. Gleichzeitig haben Bitcoin-Wale die jüngste Panik offenbar genutzt, um massiv BTC aufzukaufen.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Historisch folgten auf schwache Bitcoin-Monate im Juni häufig deutliche Erholungen im Juli. Auch 2026 liegt BTC im Juli bislang wieder im Plus.
  • Große Bitcoin-Wallets haben laut aktuellen Daten innerhalb von zwei Wochen mehr als 270.000 BTC akkumuliert – trotz der bislang schwächsten ETF-Phase des Jahres.
  • Die Kombination aus nachlassenden ETF-Abflüssen und starker Wal-Akkumulation wurde in früheren Marktzyklen mehrfach in der Nähe bedeutender Tiefpunkte beobachtet.

Historisch zählt der Juli häufig zu Bitcoins stärksten Erholungsmonaten

Nach größeren Marktkorrekturen entwickelte sich der Juni in der Vergangenheit häufig zu einem der schwächsten Monate für Bitcoin. Genau dieses Muster war auch 2026 zu beobachten: Bitcoin verlor im Juni rund 19,8 Prozent und setzte damit die starke Korrektur der vergangenen Monate fort.

Historische Daten zeigen jedoch, dass auf diese Schwächephasen häufig eine deutliche Gegenbewegung folgte. Im Bärenmarkt 2022 legte Bitcoin nach einem Juni-Verlust von 39,3 Prozent im Juli um mehr als 20 Prozent zu. Auch 2018 folgte auf einen schwachen Juni ein Plus von gut 21 Prozent im Juli.

2026 scheint sich dieses Muster bislang erneut anzudeuten. Bereits in den ersten Julitagen konnte Bitcoin wieder rund 5 Prozent zulegen. Ob daraus tatsächlich eine größere Erholungsrallye entsteht, bleibt zwar offen, doch saisonal spricht die Statistik derzeit eher für die Käufer.


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Bitcoin-Wale kaufen mehr als 270.000 BTC

Noch interessanter ist die Entwicklung auf der Blockchain. Laut aktuellen Daten haben große Bitcoin-Investoren innerhalb von nur zwei Wochen mehr als 270.000 BTC akkumuliert. Beim aktuellen Kurs entspricht dies einem Gegenwert von rund 16,7 Milliarden US-Dollar.

Bemerkenswert ist dabei der Zeitpunkt dieser Käufe. Während institutionelle Anleger über Spot-Bitcoin-ETFs zuletzt die stärksten Nettoabflüsse seit Einführung der Produkte verursachten, nutzten viele große Wallets die fallenden Kurse offenbar gezielt zum Aufbau neuer Positionen.

Analysten weisen darauf hin, dass eine solche Divergenz zwischen ETF-Verkäufen und Wal-Akkumulation bereits in früheren Marktzyklen häufig in der Nähe größerer Kurstiefs zu beobachten war.

ETF-Abflüsse lassen nach

Zusätzlich könnte sich auch die Lage bei den Spot-Bitcoin-ETFs wieder entspannen. Nachdem die Produkte wochenlang kontinuierliche Nettoabflüsse verzeichnet hatten, kam es zuletzt erstmals wieder zu einem positiven Handelstag.

Rund 221 Millionen US-Dollar flossen wieder in die US-Spot-ETFs. Zwar reicht ein einzelner Handelstag noch nicht aus, um von einer nachhaltigen Trendwende zu sprechen, dennoch könnte dies ein erstes Signal dafür sein, dass der Verkaufsdruck institutioneller Anleger nachlässt.

Sollten sich die ETF-Zuflüsse stabilisieren und gleichzeitig die Wal-Akkumulation anhalten, könnte dies den Bitcoin-Kurs zusätzlich unterstützen.

Spricht vieles für eine Bodenbildung?

Weder saisonale Muster noch On-Chain-Daten garantieren steigende Kurse. Dennoch ergibt sich aktuell ein interessantes Gesamtbild.
Historisch entwickelte sich der Juli nach schwachen Juni-Monaten häufig positiv. Gleichzeitig nutzen große Marktteilnehmer die jüngste Schwäche offenbar gezielt zum Aufbau neuer Bitcoin-Bestände, während die massiven ETF-Abflüsse erste Anzeichen einer Beruhigung zeigen.

Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, könnten sich die Voraussetzungen für eine nachhaltigere Erholung des Kryptomarktes in den kommenden Wochen weiter verbessern.

Während sich Bitcoin aktuell um eine nachhaltige Erholung bemüht, richten viele Anleger ihren Blick bereits auf neue Projekte mit hohem Wachstumspotenzial. Besonders Liquid Chain ($LIQUID) gehört derzeit zu den viel diskutierten Presales im Kryptomarkt.

Liquid Chain möchte die Liquidität von Bitcoin, Ethereum und Solana über eine moderne Layer-3-Infrastruktur miteinander verbinden und dadurch schnellere sowie effizientere Transaktionen ermöglichen. Der dazugehörige $LIQUID-Token befindet sich derzeit noch im Vorverkauf und kann damit vor dem geplanten Börsenstart zu einem festen Preis erworben werden.

Das Interesse am Projekt wächst kontinuierlich. Gleichzeitig steigt der Vorverkaufspreis in mehreren Stufen an, sodass frühe Teilnehmer bereits vor dem offiziellen Listing von den geplanten Preisanpassungen profitieren können. Aufgrund der hohen Nachfrage ehen einige Analysten davon aus, dass der Kurs nach dem Börsenlisting schnell Kurssteigerungen im vierstelligen Prozentbereich hinlegen könnte.

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Christoph Peterson
Christoph Peterson
Krypto Redakteur

Vor einigen Jahren hat Christoph das Thema Kryptowährungen für sich entdeckt und ist seither leidenschaftlich als Autor und Enthusiast in diesem Bereich aktiv. Sein Interesse gilt vor allem den Themen Kryptowährungen, Blockchain-Technologie und Security Token Offerings (STOs). Als regelmäßiger Autor... Mehr lesen

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