Der Bitcoin-Kurs kämpft weiterhin mit der wichtigen Unterstützungszone um 60.000 US-Dollar. Während viele Anleger weitere Kursverluste befürchten, sehen einige Analysten zunehmend Hinweise darauf, dass die aktuelle Korrekturphase ihrem Ende entgegengehen könnte. Besonders aktuelle On-Chain-Daten sorgen derzeit für Aufmerksamkeit.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Mehr als 10 Millionen Bitcoin befinden sich derzeit im Verlust und erreichen damit ein Niveau, das bereits die Tiefpunkte der Bärenmärkte 2018 und 2022 markierte.
  • Über 50 % des gesamten Bitcoin-Angebots liegen aktuell unter ihrem Kaufpreis, was historisch häufig in der Nähe bedeutender Marktböden auftrat.
  • Mehrere On-Chain-Indikatoren deuten laut Analysten auf eine fortgeschrittene Bodenbildungsphase hin, auch wenn ein letzter Kursrückgang nicht vollständig ausgeschlossen werden kann.

Mehr als die Hälfte aller Bitcoin im Verlust

Aktuelle Daten zeigen, dass inzwischen über 10 Millionen Bitcoin mit Verlust gehalten werden. Damit befindet sich mehr als die Hälfte des gesamten zirkulierenden Angebots unter dem jeweiligen Kaufpreis der Investoren.

Historisch betrachtet wurde diese Marke nur in Phasen erreicht, die sehr nahe an bedeutenden Tiefpunkten des Marktes lagen. Sowohl während des Bärenmarktes 2018 als auch beim Tiefpunkt im Jahr 2022 stieg die Anzahl der Bitcoin im Verlust auf ähnliche Werte.

Für viele On-Chain-Analysten gilt diese Entwicklung deshalb als wichtiges Signal dafür, dass sich der Markt bereits in einer fortgeschrittenen Kapitulationsphase befinden könnte.

Schwächephase erzeugte extremes Marktstress-Niveau

Der jüngste Rückgang auf rund 59.000 US-Dollar führte zu einer deutlichen Verschlechterung der Marktstimmung. Gleichzeitig erreichte der tägliche RSI laut Analysten den niedrigsten Stand seit dem Tiefpunkt des Jahres 2018.

Trotz dieser massiven Schwäche gelang es Bitcoin jedoch nicht, ein neues bestätigtes Tief auszubilden. Der Kurs unterschritt wichtige Unterstützungen zwar kurzfristig, konnte sich jedoch anschließend wieder stabilisieren.

Genau solche Entwicklungen werden häufig als erste Anzeichen einer Bodenbildung interpretiert, da immer mehr Marktteilnehmer ihre Positionen aufgeben, während langfristige Investoren beginnen zu akkumulieren.

On-Chain-Daten sprechen zunehmend für eine Trendwende

Analysten weisen darauf hin, dass inzwischen nahezu alle Kennzahlen sichtbar werden, die typischerweise im Umfeld eines langfristigen Marktbodens auftreten.
Dazu gehören:

  • Ein hoher Anteil von Anlegern im Verlust
  • Starke negative Marktstimmung
  • Deutliche Rückgänge bei Momentum-Indikatoren
  • Zunehmende Kapitulation kurzfristiger Marktteilnehmer

Zwar schließen die Daten einen weiteren Rückgang unter 60.000 US-Dollar nicht vollständig aus. Die Wahrscheinlichkeit eines deutlich tieferen Ausverkaufs wird von einigen Analysten jedoch zunehmend geringer eingeschätzt.


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Mid-Cycle-Korrektur statt klassischer Bärenmarkt?

Ein weiterer Aspekt der aktuellen Analyse betrifft die Einordnung des gesamten Marktzyklus.
Einige Marktbeobachter gehen davon aus, dass Bitcoin keinen klassischen mehrjährigen Bärenmarkt durchläuft, sondern sich in einer beschleunigten Mid-Cycle-Korrektur befindet. Solche Korrekturen verlaufen oft schneller als traditionelle Bärenmärkte und werden anschließend ebenfalls zügiger wieder aufgeholt.

Nach dieser Theorie wurde das eigentliche Tief bereits im Februar markiert. Die spätere Unterschreitung der Tiefs wäre demnach lediglich ein Liquiditätssweep gewesen, bevor sich die eigentliche Aufwärtsbewegung entwickeln kann.

Ob dieses Szenario eintritt, dürfte sich in den kommenden Wochen entscheiden.

Liquid Chain: Layer-3-Projekt setzt auf Liquidität zwischen Bitcoin, Ethereum und Solana

Während Anleger nach dem nächsten großen Marktimpuls suchen, gewinnen auch neue Infrastrukturprojekte zunehmend an Aufmerksamkeit. Eines davon ist Liquid Chain.

Das Projekt entwickelt eine eigene Layer-3-Lösung, die Liquidität aus den Ökosystemen von Bitcoin, Ethereum und Solana zusammenführen soll. Ziel ist es, Kapital effizienter zwischen den größten Blockchains zu bewegen und bestehende Liquiditätsinseln miteinander zu verbinden.

Der dazugehörige $LIQUID-Token befindet sich aktuell noch im Presale. Frühinvestoren profitieren dabei von festen Vorverkaufspreisen, die schrittweise angehoben werden. Zusätzlich bietet das Projekt in der aktuellen Phase attraktive Staking-Möglichkeiten für langfristig orientierte Anleger.

Mit dem Fokus auf Interoperabilität und Liquiditätsmanagement positioniert sich Liquid Chain in einem Bereich, der für die nächste Wachstumsphase des Kryptomarktes zunehmend an Bedeutung gewinnen könnte.

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Christoph Peterson
Christoph Peterson
Krypto Redakteur

Vor einigen Jahren hat Christoph das Thema Kryptowährungen für sich entdeckt und ist seither leidenschaftlich als Autor und Enthusiast in diesem Bereich aktiv. Sein Interesse gilt vor allem den Themen Kryptowährungen, Blockchain-Technologie und Security Token Offerings (STOs). Als regelmäßiger Autor... Mehr lesen

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