Die Chancen auf eine Verabschiedung des CLARITY Acts scheinen weiter zu steigen. Nachdem zuletzt mehrere Krypto-Verbände den US-Senat zu einer schnellen Zustimmung aufgefordert hatten, erhält das Gesetz nun auch Unterstützung aus anderen Bereichen. Sowohl der Finanzriese Charles Schwab als auch die größte Polizeigewerkschaft der Welt sprechen sich inzwischen öffentlich für den Gesetzesentwurf aus. Für viele Marktbeobachter ist das ein weiteres Signal, dass sich die regulatorische Lage für Kryptowährungen in den USA grundlegend verändern könnte.
Das Wichtigste im Überblick:
Charles Schwab stellt sich hinter den CLARITY Act
Der CLARITY Act gewinnt zunehmend prominente Unterstützer.
Mit Charles Schwab hat sich nun einer der größten Vermögensverwalter der Welt öffentlich für die Verabschiedung des Gesetzes ausgesprochen. Das Unternehmen verwaltet Vermögenswerte in Billionenhöhe und fordert den US-Senat auf, den regulatorischen Rahmen für digitale Vermögenswerte endlich zu schaffen.
$121k – Clarity act gets introduced.
10/10 happens and all leverage players get destroyed.
The government F around with it for ages and Bitcoin nukes to $58k over 8 months.
Blackrock comes out last week and says “Most the leverage is now gone”
“Charles Schwab calls for US… https://t.co/WBolmmEJwa
— Sykodelic 🔪 (@Sykodelic_) July 26, 2026
Viele Marktteilnehmer sehen darin ein wichtiges Signal. Große Finanzunternehmen wünschen sich seit Jahren klare Regeln für den Kryptomarkt, um Produkte und Dienstleistungen mit größerer Rechtssicherheit anbieten zu können. Der CLARITY Act soll unter anderem die Zuständigkeiten der Aufsichtsbehörden eindeutig regeln und Unternehmen langfristige Planungssicherheit bieten.
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Größte Polizeigewerkschaft unterstützt das Gesetz
Auch aus dem Bereich der Strafverfolgung erhält der Gesetzesentwurf inzwischen Rückenwind.
Die National Fraternal Order of Police, nach eigenen Angaben die weltweit größte Organisation vereidigter Polizeibeamter, hat ihre offizielle Unterstützung für den CLARITY Act erklärt.
JUST IN: 🇺🇸 The world's largest organization of sworn law enforcement officers now officially endorses the passage of the Clarity Act: pic.twitter.com/N10g5jIZ0M
— Bitcoin Magazine (@BitcoinMagazine) July 24, 2026
In einem Schreiben an den US-Senat erklärt die Organisation, dass die überarbeitete Version des Gesetzes wichtige Verbesserungen im Kampf gegen Geldwäsche, Betrug und andere kriminelle Aktivitäten im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten enthalte.
Nach Ansicht der Polizeigewerkschaft stärkt das Gesetz die Möglichkeiten der Strafverfolgungsbehörden, gegen illegale Finanztransaktionen vorzugehen, ohne dabei Innovationen im Kryptosektor unnötig einzuschränken. Gleichzeitig begrüßt die Organisation die vorgesehenen Verbraucherschutzmaßnahmen und die klareren
Vorgaben für Unternehmen.
Analysten erwarten mehr Klarheit für den Kryptomarkt
Die wachsende Zahl an Unterstützern bleibt auch unter Analysten nicht unbemerkt.
Einige Marktbeobachter vertreten die Ansicht, dass der Markt in den vergangenen Monaten bereits viele Unsicherheiten eingepreist habe und eine Verabschiedung des CLARITY Acts neues Vertrauen schaffen könnte. In sozialen Netzwerken wird zudem darüber spekuliert, dass institutionelle Investoren ihre Positionen bereits auf eine mögliche regulatorische Wende vorbereiten.
Diese Einschätzungen spiegeln jedoch persönliche Meinungen einzelner Analysten wider und lassen sich derzeit nicht unabhängig bestätigen.
Warum der CLARITY Act als Meilenstein gilt
Der CLARITY Act zählt zu den wichtigsten Gesetzesvorhaben für den US-Kryptomarkt. Ziel des Gesetzes ist es, klare Zuständigkeiten zwischen den Aufsichtsbehörden festzulegen und einen einheitlichen Rechtsrahmen für digitale Vermögenswerte zu schaffen. Gleichzeitig sollen Verbraucher besser geschützt und Unternehmen mehr regulatorische Sicherheit erhalten.
Sollte der Senat dem Gesetz zustimmen, könnte dies den Zugang institutioneller Investoren erleichtern und langfristig zu einer stärkeren Akzeptanz von Kryptowährungen beitragen. Ob und wann der CLARITY Act tatsächlich verabschiedet wird, bleibt zwar offen. Die zunehmende Unterstützung aus Finanzbranche, Industrie und Strafverfolgung zeigt jedoch, dass der politische Rückhalt für das Vorhaben zuletzt deutlich gewachsen ist.
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