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Der Kryptomarkt verhält sich am Wochenende wie gewohnt ruhig. Neue Schockmeldungen von Donald Trump schaffen es nicht mehr, den Markt signifikant nach unten zu drücken. Obwohl der amtierende US-Präsident erst gestern neue Zölle gegen einige europäische Länder angekündigt hat, zeigen sich die Kurse von Bitcoin, Ethereum und Co. unbeeindruckt. Das ist ein starker Hinweis dafür, dass sich die Erholung der letzten Tage im Laufe des Jahres fortsetzen könnte. Vor allem bei Ethereum verdichten sich die Hinweise, dass es sich um eine einmalige Gelegenheit handeln könnte, enorme Renditen zu erzielen.
Das Wichtigste im Überblick:
- Der Kryptomarkt bleibt trotz neuer Zollankündigungen von Donald Trump stabil.
- Frei handelbare $ETH werden immer knapper, da der Anteil an gestakten Coins einen neuen Höchststand erreicht hat.
- Gleichzeitig steigt die Netzwerkaktivität immer weiter, wodurch Ethereum deflationär wird.
- In Sachen Skalierbarkeit entwickelt sich Ethereum rasant weiter.
- Transaktionskosten sind auf ein neues Tief gefallen, trotz hoher Auslastung.
- Ethereum ist in sämtlichen relevanten Bereichen wie DeFi, Stablecoin-Volumen und Tokenisierung führend.
- Kursziele im mittleren fünfstelligen Bereich scheinen langfristig möglich zu sein.
ETH wird immer knapper
Bitcoin ist vor allem wegen seiner Knappheit so gefragt. Mehr als 21 Millionen Coins wird es nie geben. Diese feste Obergrenze gibt es bei Ethereum nicht. Aktuell sind laut Daten von Coinmarketcap rund 120 Millionen $ETH in Umlauf. In Zeiten, in denen das Netzwerk wenig ausgelastet ist, erhöht sich die Umlaufmenge, in Zeiten hoher Auslastung ist Ethereum sogar deflationär, da ein Teil der Transaktionsgebühren geburnt wird.
Aktuell zeigt sich, dass immer weniger $ETH frei verfügbar sind und diese Entwicklung dürfte sich im Laufe der nächsten Jahre noch verstärken. Zum einen wird das Gesamtangebot knapper, da die Netzwerkaktivität seit Jahren steigt, zum anderen wird der Anteil gestakter $ETH immer höher.
Inzwischen ist die Validator Exit Queue leer. Das bedeutet, dass niemand darauf wartet, seine $ETH aus dem Staking-Protokoll nehmen zu können. Die Entry Queue ist dagegen fast so hoch wie zu der Zeit, als Ethereum erstmals auf den Proof of Stake Mechanismus umgestellt hat. Durch Staking ETFs und Ethereum Treasury Unternehmen wie BitMine steigt der Anteil der gestakten $ETH in den nächsten Monaten wohl noch weiter. Das bedeutet, dass der Anteil frei handelbarer Coins immer niedriger wird.
Im oben eingeblendeten Video wird zudem erklärt, dass Ethereum bereits über 10 Jahre alt ist und ein Teil der Umlaufmenge inzwischen auch verloren gegangen sein dürfte, sodass es durchaus denkbar ist, dass der Anteil frei handelbarer $ETH noch deutlich geringer ist, als es die Staking-Menge vermuten lässt. Allein das würde bullishe Ethereum-Prognosen bereits rechtfertigen.
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Technischer Fortschritt
Um den Kurs eines Assets in die Höhe zu treiben, ist ein knappes Angebot bereits die halbe Miete. Dazu braucht es allerdings auch noch eine hohe Nachfrage. Die Nachfrage steigt in den letzten Jahren allerdings eben schon durch die erhöhte Netzwerkaktivität. Außerdem hat sich Ethereum technisch in den letzten Jahren massiv weiterentwickelt, wodurch die Skalierbarkeit deutlich erhöht wurde, um auch den zukünftigen Ansprüchen gerecht zu werden.
BREAKING: Ethereum gas fees have dropped below $0.01 while network activity is at an all time high.
For comparison, in 2023 during PEPE memecoin season, gas fees spiked to $50.
Same network. More users. Almost zero cost. Massive win for Ethereum. pic.twitter.com/R1ZhOE6vgp
— Bull Theory (@BullTheoryio) January 17, 2026
Wie aktuelle Daten zeigen, ist die Netzwerkaktivität auf Ethereum zuletzt explodiert, während die Transaktionskosten gleichzeitig auf 0,01 Dollar gefallen sind. Noch im Jahr 2023, als der Meme Coin $PEPE durch die Decke gegangen ist, lagen die Transaktionskosten bei 50 Dollar und mehr. Auch heute können die Kosten in Spitzenzeiten noch steigen, allerdings zeigt die aktuelle Entwicklung, wie hart und effektiv daran gearbeitet wird, das Problem dauerhaft in den Griff zu bekommen.
Noch im Jahr 2021, als alles, was mit Krypto zu tun hatte, durch die Decke gegangen ist, sind die Transaktionskosten auch weit über 100 Dollar gestiegen. Ethereum ist eines der wenigen Netzwerke, das die Skalierbarkeit nicht auf Kosten der Dezentralität erhöht und bei dem die Entwickler nicht darauf abzielen, den $ETH-Kurs kurzfristig anzutreiben, sondern eine echte Alternative zur aktuellen Finanzbranche und sämtlichen Onlinediensten zu bieten.
Vitalik Buterin, der Gründer von Ethereum, weist in aktuellen Posts immer wieder darauf hin, dass sich große Anbieter in sämtlichen Branchen immer mehr zu Abomodellen bewegen, bei denen den Kunden selbst nichts mehr gehört, von Autos über Streamingdienste bis hin zu Haushaltsgeräten. Ethereum schafft hier den Gegenpol und eine Umgebung, in der Produkte auch dann noch funktionieren und genutzt werden können, wenn sie die Entwickler zurückziehen und nicht eine Handvoll Unternehmen das Leben der Kunden kontrollieren.
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Der Bitcoin-Moment
Wall Street Legende Tom Lee hat mit BitMine nicht umsonst das größte Ethereum Treasury Unternehmen der Welt aufgebaut. Er weist immer wieder darauf hin, dass Ethereum aktuell seinen Bitcoin-Moment haben könnte, den Bitcoin im Jahr 2017 hatte.
Damals ist die Kryptowährung zwar schon weit verbreitet gewesen und hat auch eine beachtliche Größe in Bezug auf die Marktkapitalisierung erreicht, seitdem hat sich der Kurs aber immer noch mehr als verhundertfacht, da es für die breite Akzeptanz und das Verständnis der breiten Masse eben doch noch deutlich länger gedauert hat.
Genau an diesem Punkt könnte Ethereum aktuell tatsächlich stehen. Zwar investieren bereits immer mehr Anleger in Kryptowährungen und dabei auch teilweise in $ETH, für viele bleibt es aber ein Spekulationsobjekt, ohne das tiefere Verständnis dafür, was Ethereum ist und welche Rolle es in den nächsten 10 Jahren spielen kann.
Aktuell deutet alles darauf hin, dass Ethereum beim Umbau der USA zum Kryptozentrum der Welt die zentrale Rolle spielen wird. Stablecoins, DeFi, Tokenisierung und vieles mehr sind zentrale Punkte des Wandels der Finanzbranche und Ethereum ist in all diesen Bereichen führend, sodass man $ETH nicht wie ein einzelnes Unternehmen wie Mastercard, Visa oder Alphabet bewerten sollte, sondern eher wie das gesamte Internet oder eine andere Infrastruktur, die die Grundlage für viele verschiedene Unternehmen schafft.
Damit stehen die Chancen gut, dass es sich vor allem für Anleger mit einem längeren Anlagehorizont tatsächlich lohnen könnte, Ethereum zu kaufen. Tom Lee nennt Kursziele von 40.000 – 60.000 Dollar, die er in den nächsten 10 Jahren für möglich hält. Ob es dafür reichen wird, wird sich erst zeigen. Dass mit 3.300 Dollar noch nicht das obere Ende der Fahnenstange erreicht ist, ist aber durchaus naheliegend.
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