In den vergangenen Tagen hat sich im Kryptomarkt trotz kleiner Erholungsversuche erneut spürbarer Verkaufsdruck aufgebaut. Auf Wochensicht notiert Bitcoin rund vier Prozent im Minus, während Ethereum sogar etwa acht Prozent verloren hat. Im Vergleich dazu wirkt XRP mit einem Rückgang von rund vier Prozent noch relativ stabil. Dennoch bleibt die Stimmung angespannt, denn einige Analysten warnen vor einer möglichen nächsten Abwärtswelle. Teilweise werden in einer Ripple Prognose sogar Kursziele deutlich unter dem aktuellen Niveau genannt. Selbst ein erneuter Sturz unter die Marke von 1 US-Dollar scheint nicht ausgeschlossen.
Das Wichtigste im Überblick:
- Kryptomarkt bleibt schwach, Bitcoin und Ethereum verlieren, XRP wirkt nur scheinbar stabil.
- Monatschart zeigt Inverted Hammer, bullischer Ausbruch wurde vollständig wieder abverkauft.
- Trader sieht darin ein starkes Warnsignal für eine mögliche mittelfristige Trendwende.
- Tageschart bricht wichtige Unterstützung, Bereich zwischen 1,90 und 2,00 US-Dollar verloren.
- Marke bei 1,80 US-Dollar entscheidet kurzfristig über weiteren deutlichen Abverkauf.
- Börsenzuflüsse steigen wieder, was auf zunehmenden Verkaufsdruck bei XRP hindeutet.
XRP-Monatschart sendet klares Warnsignal
Der von dem Trader angesprochene Inverted Hammer ist ein Candlestick-Muster, das durch einen kleinen Kerzenkörper am unteren Ende und einen langen oberen Docht gekennzeichnet ist. Charttechnisch bedeutet das: Im Laufe des Monats gab es zwar einen starken bullischen Versuch, den Kurs deutlich nach oben zu treiben, doch dieser Kaufdruck wurde vollständig abverkauft. Am Ende blieb nur ein Schlusskurs nahe der Tiefs übrig. Genau das signalisiert Schwäche, weil die Käufer die Kontrolle nicht halten konnten und die Verkäufer wieder klar dominiert haben.
Look at this ugly 1M candle
Below $1 is just a matter of time pic.twitter.com/9bzCqvBRqa
— SilverBulletBTC 📈 (@SilverBulletBTC) January 21, 2026
Im Monatschart von XRP wirkt dieses Signal besonders schwer, da höhere Zeitebenen oft eine größere Aussagekraft haben. Der Trader interpretiert die Kerze daher als Warnsignal für eine mögliche Trendwende nach unten. Aus seiner Sicht steigt damit die Wahrscheinlichkeit, dass XRP mittelfristig weiter unter Druck gerät und ein erneuter Crash sogar unter die Marke von 1 US-Dollar nur noch eine Frage der Zeit sein könnte.
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Wenn wir uns den aktuellen Tageschart von XRP ansehen, zeigt sich zuletzt eine klar bärische Tendenz. Der zuvor wichtige Unterstützungsbereich zwischen 1,90 und 2,00 US-Dollar wurde in den vergangenen Tagen nach unten durchbrochen, was als technisches Schwächesignal zu werten ist. Intraday testete der Kurs bereits die bisherigen Verlaufstiefs bei rund 1,80 US-Dollar. In den kommenden Tagen dürfte sich nun entscheiden, wie es weitergeht.
Aktuell sehen wir eher einen typischen Retest des alten Supports, der nun als Widerstand fungiert. Gelingt es XRP nicht, wieder nachhaltig über diese Zone zu steigen, rückt die Marke von 1,80 US-Dollar in den Fokus. Ein Tagesschluss darunter könnte einen deutlich stärkeren Abverkauf auslösen.
XRP-Börsenflüsse drehen wieder ins Negative
Die Metrik „XRP Exchange Net Position Change“ zeigt derweil, ob netto mehr XRP auf Börsen ein- oder von ihnen abgezogen werden. Steigende Werte bedeuten, dass Anleger mehr Coins auf Handelsplattformen transferieren. Dies lässt sich als Vorbereitung auf Verkäufe interpretieren. In den vergangenen Monaten dominierten bei XRP klar die Abflüsse, was auf Akkumulation und geringeren Verkaufsdruck hindeutete.
Seit etwa dem 10. Januar hat sich dieses Bild jedoch verändert: Erstmals seit längerer Zeit sehen wir wieder spürbare Zuflüsse auf die Börsen. Das signalisiert, dass Investoren beginnen, ihre Bestände vermehrt zum Verkauf bereitzustellen. Kurzfristig erhöht das das verfügbare Angebot am Markt und deutet darauf hin, dass der Verkaufsdruck bei XRP in den kommenden Tagen oder Wochen wieder zunehmen könnte. Wer XRP kaufen möchte, sollte den kurzfristigen Gegenwind berücksichtigen.
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