Der Kryptomarkt scheint seine Erholung fortzusetzen und sieht danach aus, als könnten auch neue Zölle des US-Präsidenten Trump daran nichts ändern. Der Bitcoin-Kurs hält die 95.000 Dollar Marke, während sich Ethereum nach wie vor um 3.300 Dollar bewegt. Schwieriger ist die Situation bei XRP. Der Ripple-Coin kann an seine Rallye vom Jahresanfang nicht mehr anknüpfen. Allerdings werden nun auch die Parallelen zu früheren Phasen immer offensichtlicher, bevor es zu massiven Ausbrüchen gekommen ist.
Das Wichtigste im Überblick:
- Neue Zollankündigungen können die Erholung am Kryptomarkt nicht mehr stoppen.
- XRP fällt allerdings zurück und kann nicht an die Rallye vom Jahresstart anknüpfen.
- Am Chartbild zeigen sich allerdings Parallelen zum Jahr 2017.
- Damals ist der Kurs nach einer Schwächephase um über 7.400 % gestiegen.
- Die institutionelle Nachfrage deutet auch diesmal auf eine bevorstehende Rallye hin.
- Anleger sollten allerdings mit realistischen Erwartungen an die Sache herangehen und keinen erneuten Anstieg um 7.000 % erwarten.
Chartmuster wie 2017
Technische Analysten versuchen, aus den Charts eines Assets die zukünftigen Kursentwicklungen herzuleiten. Das basiert auf der Annahme, dass sich gewisse Muster immer wieder wiederholen und einige Indikatoren andeuten, ob und wann ein neuer Ausbruch bevorstehen könnte. Bei XRP zeigen sich inzwischen erstaunliche Parallelen zum Chartbild aus dem Jahr 2017. Damals gab es eine ähnliche Kursentwicklung, kurz vor der Mega-Rallye.
History is echoing.$XRP is moving exactly like it did in 2017
same setup, same structure, same momentum.Don’t say you weren’t warned. 🚀 pic.twitter.com/n7e6EDZQ6u
— Mr. Bitcoin Whale (@MrBitcoinWhalee) January 17, 2026
Wie Analysten aufzeigen, ist der XRP-Kurs damals nach einer ähnlichen breiten Seitwärtsbewegung innerhalb kürzester Zeit durch die Decke gegangen. Dabei wurden Kurssteigerungen von mehr als 7.400 % erzielt. Auch diesmal fallen die Ripple-Prognosen wieder extrem bullish aus.
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Wird sich die Geschichte wiederholen?
Auch wenn die technische Analyse durchaus ihre Daseinsberechtigung hat, zeigen Charts am Ende eben doch nur die Daten aus der Vergangenheit und natürlich nicht die Zukunft. Eine Garantie, dass sich die Geschichte wiederholen wird, gibt es nicht. Der Großteil der Trader, die sich nur auf Charts verlassen, verliert über lange Sicht Geld, da diese Indikatoren allein natürlich nicht ausreichen.
Viel wichtiger ist die Entwicklung der Fundamentaldaten und auch hier gibt es einige Punkte, die Hoffnung machen. Am auffälligsten ist die konstante Nachfrage nach den Spot XRP ETFs, die seit ihrer Markteinführung fast ununterbrochen Kapitalzuflüsse verzeichnen.
XRP ETF streak is building again. Spot $XRP ETFs are stabilizing. ETF flows are now back in the green over the past week 😇 pic.twitter.com/Ra3a0vrf7J
— XRPcryptowolf (@XRPcryptowolf) January 18, 2026
Inzwischen sind über die XRP ETFs über 1,2 Milliarden Dollar in den Ripple Coin geflossen. Bei einer Marktkapitalisierung von 124 Milliarden Dollar entspricht das rund einem Prozent der Gesamtbewertung. Und das in einer Phase, in der der Kryptomarkt noch nicht wirklich in Schwung gekommen ist.
Das deutet darauf hin, dass es in einer stärkeren Marktphase schnell zu weiteren Milliardenzuflüssen kommen könnte, wobei auch das Interesse der Privatanleger schnell wieder zurückkehren und den Effekt verstärken könnte. Ein steiler Anstieg wäre dann durchaus denkbar, auch wenn weitere 7.400 % natürlich nicht möglich sind.
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Realistische Prognosen
XRP wird inzwischen dafür abgestraft, dass der Coin lange von den extrem übertriebenen Prognosen der Influencer in den Himmel gelobt wurde. Langsam kommt die Realität wieder in den Mittelpunkt, weshalb sich aktuell zeigt, dass institutionelle Investoren XRP kaufen, während Privatanleger die Geduld verlieren und verkaufen.
Wer mit erneuten Kurssteigerungen von tausenden Prozent in kurzer Zeit rechnet, wird definitiv enttäuscht und hat sich zu stark von überzogenen Social Media Hypes mitreißen lassen. Realistisch ist allerdings, dass sich das Marktumfeld im Laufe des ersten Halbjahres bessert, Bitcoin ein neues Allzeithoch erreicht und auch XRP von der neuen, institutionellen Nachfrage dann besonders profitiert, was einen Kurs von 5 – 10 Dollar ermöglichen würde.
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