Es ist schwer, seine Daten im Internet zu schützen. Mastercard enthüllt: Schon 23 % sind auf Krypto-Abzocke hereingefallen.

In den letzten 2 Jahren haben sich die Studienergebnisse teils dramatisch verschlechtert. Der Mastercard-Bericht zeigt, dass fast 66 % der Befragten die Gefahren im Internet heute stärker empfinden als bei der letzten Umfrage. 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Oktober ist der European Cybersecurity Awareness Month.
  • Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik ist Koordinator.
  • 53 % der Befragten für die Mastercard-Studie sorgen sich um Internet-Sicherheit.
  • KI-generierte Inhalte verunsichern die Mehrheit der Studienteilnehmer.
  • 44 % würden niemandem davon erzählen, wenn sie Opfer geworden sind.
  • Nur etwas mehr als jeder Zweite hat die 2-Faktor-Authentifizierung aktiviert.

Deutsche besorgt um Krypto-Abzocke und Anlagebetrug

Jedes Jahr im Oktober widmen sich die verantwortlichen Behörden und Organisationen dem Thema der Cybersicherheit. Auch Mastercard trägt mit einem aktuellen Bericht zu mehr Aufklärung und Sensibilisierung bei. Angesichts der Tatsache, dass nur die Hälfte der Teilnehmer eine Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert hat, ist sie auch dringend notwendig. 

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Der europäische Cybersicherheitsmonat 2025 thematisiert genau wie der Mastercard-Bericht die aktuellen Bedrohungen, die sich unter der steigenden Akzeptanz von digitalen Vermögenswerten und vor allem Kryptowährungen dynamisch verändern. Nicht nur der vermehrte Einsatz von Künstlicher Intelligenz bringt neue Gefahren mit sich. Mangelnde digitale Kompetenz und fehlende Sicherheitsstandards in Unternehmen sorgen für mehr Betrugsversuche und Hackerangriffe. 

Zu den Trendthemen der Sensibilisierungskampagnen gehören in der Regel diese:

  1. Phishing und Ransomware
  2. KI in der Cybersicherheit
  3. Krypto- und Anlagebetrug
  4. Sichere Passwörter

Laut der Ergebnisse aus der aktuellen Mastercard-Umfrage haben schon 73 % mindestens einen Betrugsversuch erlebt, und das nur im vergangenen Jahr. 24 % davon sind dem Versuch auf den Leim gegangen und wurden Opfer von Internetbetrügern. Bei der Generation Z sind es sogar 41 %. Hierbei handelt es sich um die Menschen, die zwischen 1995 und 2010 geboren wurden. Sie gelten als erste digitale Generation, was das Ergebnis umso erschreckender macht. 

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Wenn schon die digital versierte Generation auf Betrügereien im Internet hereinfällt, wie sieht es dann erst bei den Älteren aus? 22 % der Befragten haben laut Mastercard schon einmal einen Romance-Scam erlebt, Krypto-Abzocke folgt direkt danach mit 23 %. Das bedeutet, fast jeder Vierte hat schon einen Betrugsversuch im Zusammenhang mit Krypto-Wallets oder Kryptowährungen erlebt. 

Jeder Vierte hat schon mal Krypto-Abzocke erlebt

Ganz einfach ausgedrückt: Immer weniger Durchblick im digitalen Leben führt zu den hohen Zahlen, die der Mastercard-Bericht jetzt enthüllt. Wie kann man Passwörter sicher anlegen, wo und wie bewahrt man Kryptowährungen am besten auf und welche Anlageversprechen sind wirklich seriös? Bei der Vielzahl an neuen Coins, die beispielsweise in Presales gelauncht werden, oder vermeintlichen Krypto-Geheimtipps abseits der Altcoins kann man schnell den Überblick verlieren. 

Shopping- und Kryptobetrug besonders verbreitet: 64 % der Betroffenen erlitten durch Betrug beim Online-Shopping finanzielle Verluste, fast die Hälfte (48 %) über 100 Euro. 

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Dazu kommen die Hemmungen, 

  1. um Hilfe zu bitten, wenn man Opfer wurde
  2. zuzugeben, dass man sich nicht gut auskennt
  3. anderen zu erzählen, dass man Kryptos besitzt
  4. der Familie von einem finanziellen Schaden zu berichten
  5. eine polizeiliche Anzeige aufzugeben

Erstaunlich ist, dass laut der Studie des Kreditkartenunternehmens Mastercard noch immer die meisten ihrer Bank vertrauen. 78 % der Studienteilnehmer geben dies an, 68 % vertrauen dem Kreditkartenanbieter. Allerdings werden Krypto-Kreditkarten immer beliebter und die neuen Funktionen, auf die beispielsweise VISA gerade aufmerksam macht, sind in die vorliegende Studie noch gar nicht eingeflossen. 

Für die Studie Global Mastercard Cybersecurity Research wurden im September 2025 13.077 Verbraucher in Europa befragt. Aus Deutschland nahmen 1.002 Befragte über 18 Jahren daran teil. Die Studie zeigt, wie wichtig es ist, sich selbst zu schützen.

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Aber es ist auch wichtig, dass Unternehmen entsprechende Maßnahmen und Sicherheitsmechanismen einführen, da viele Krypto-Betrugsversuche am Arbeitsplatz vorkommen. 

Dementsprechend hoch sind die Prognosen für den gesamten Cybersecurity-Markt. Die Bedeutung der Sicherheit am Arbeitsplatz wird um den richtigen Umgang mit digitalen Vermögenswerten und vor allem den Betrugsversuchen drumherum ergänzt werden müssen. 

Auch der Anteil von AI Crypto Coins in der Welt der Kryptowährungen wächst, was neue, und zwar intelligente, Gefahren für Anwender bedeutet. KI-Coins sind einer der größten Krypto-Trends des Jahres

So schützen Sie sich vor Krypto-Abzocke

  • Software aktuell halten
  • E-Mail-Absender prüfen
  • Sichere Passwörter verwenden
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten
  • Schulungen oder Trainings bei Bedarf besuchen
  • Sich digitaler Risiken im Alltag bewusst sein
  • Keine unbekannten Downloads starten
  • Erst prüfen, dann auf Links klicken
  • Authentifizierungs-Apps optional verwenden
  • Bei Zweifeln lieber nichts downloaden/anklicken
  • Bei Problemen um Rat/Hilfe bitten

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Paul Schröder
Paul Schröder

Paul ist hauptberuflicher Content-Writer mit einem Schwerpunkt auf Kryptowährungen und Finanzthemen. Seine Leidenschaft für Krypto begann 2016, als er seinen ersten Bitcoin für rund 900 Dollar kaufte. Seitdem hat er sich immer wieder intensiv mit dem Markt beschäftigt. 2024 machte er... Mehr lesen

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