Hyperliquid sorgt derzeit für enormes Aufsehen am Kryptomarkt und zeigt ein außergewöhnlich starkes Momentum. In den vergangenen sieben Tagen legte der Kurs um rund 50 Prozent zu und ist damit aktuell der stärkste Coin in den Top 20. Allein in den letzten 24 Stunden folgte ein weiteres Plus von etwa 23 Prozent, wodurch der Preis wieder über die Marke von 30 US-Dollar sprang. Trotz dieser Rallye notiert Hyperliquid noch rund 47 Prozent unter seinem Allzeithoch von etwa 59 US-Dollar, das vor vier Monaten erreicht wurde.

Gleichzeitig verzeichnet das Ökosystem neue Rekorde, unter anderem angetrieben von Gold, Silber und anderen Märkten, was den Kurs mittelfristig weiter stützen könnte. Denn das Ökosystem wirkt lebendig und intakt.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Hyperliquid erreicht neues Allzeithoch im Open Interest dank rasant wachsender HIP-3-Märkte.
  • Das Open Interest stieg innerhalb eines Monats von 260 auf 790 Millionen US-Dollar.
  • Gold- und Silber-Boom treibt starkes Handelsvolumen bei Rohstoff-Perpetuals auf Hyperliquid an.
  • Hyperliquid entwickelt sich zunehmend zur liquidesten Plattform für globale Krypto-Preisfindung.
  • TradeXYZ dominiert das Volumen und zeigt die enorme Akzeptanz des HIP-3-Ökosystems.
  • Nach starkem Abwärtstrend durchbricht HYPE wichtige EMAs mit hohem Kaufdruck.
  • Explodierendes Open Interest und Milliardenvolumen signalisieren nachhaltiges Wachstum.

Hyperliquid erreicht neues Open-Interest-Rekordhoch

Hyperliquid ist eine der führenden dezentralen Börsen für Perpetual Futures. Das Projekt hat nun in diesen Tagen einen neuen Meilenstein erreicht. Das Open Interest auf den sogenannten „Builder-Deployed Perpetuals“ ist auf ein neues Allzeithoch von 790 Millionen US-Dollar gestiegen und unterstreicht die rasant wachsende Aktivität auf der Layer-1-Blockchain. Treiber dieser Entwicklung ist vor allem HIP-3, ein erlaubnisfreies Framework zur Erstellung neuer Märkte, das in kurzer Zeit enorme Akzeptanz gefunden hat.

Noch vor einem Monat lag das Open Interest in diesem Segment bei rund 260 Millionen US-Dollar. Seither wurden Woche für Woche neue Rekorde markiert. Besonders stark ist zuletzt der Handel mit Rohstoff-Kontrakten angesprungen, sodass Hyperliquid zunehmend über den reinen Krypto-Bereich hinauswächst. Der starke Anstieg des Open Interest signalisiert nicht nur steigende Liquidität, sondern auch wachsendes Vertrauen von Tradern in die Infrastruktur und die Marktarchitektur von Hyperliquid. Damit positioniert sich die Plattform immer stärker als ernstzunehmender Player im globalen Derivatehandel.

Im folgenden Bild lässt sich das massive Wachstum entnehmen. Hyperliquid erreicht kontinuierlich neue Allzeithochs beim Daily Trading-Volume.

hyperliquid

Rohstoff-Boom auf Hyperliquid

Ein wesentlicher Treiber für das zuletzt explodierende Handelsvolumen auf Hyperliquid ist der aktuelle Boom bei Rohstoffen, insbesondere bei Gold und Silber. Beide Edelmetalle notieren auf ihren Allzeithochs und stehen stark im Fokus institutioneller wie auch spekulativer Investoren. Genau von diesem Umfeld profitiert das Protokoll in besonderem Maße, weil sich diese Märkte über Perpetual Futures inzwischen nahtlos on-chain abbilden und handeln lassen. Trader müssen also nicht mehr auf klassische Terminbörsen ausweichen, sondern können Preisbewegungen von Gold, Silber und anderen Rohstoffen direkt im Krypto-Ökosystem handeln. All das gelingt mit hoher Liquidität, rund um die Uhr und ohne zentrale Gegenpartei.

Diese neue Brücke zwischen traditionellen Märkten und DeFi sorgt für frische Nachfrage und neue Nutzergruppen auf Hyperliquid. Gerade in Phasen, in denen Rohstoffe als Inflationsschutz und sicherer Hafen gefragt sind, steigt das Handelsinteresse spürbar. Davon profitieren auch dezentrale Krypto Börsen.

Das erklärt auch, warum vor allem die über HIP-3 gestarteten Commodity-Perpetuals so schnell an Volumen gewinnen. Hyperliquid positioniert sich damit nicht mehr nur als Krypto-Derivatebörse, sondern zunehmend als universelle Handelsplattform für globale Märkte.

Jeff.hl beschreibt hier einen strategisch extrem wichtigen Durchbruch für Hyperliquid. Seine Kernaussage ist, dass sich Hyperliquid still und leise zur liquidesten Plattform für die Preisfindung im Kryptomarkt entwickelt hat, sogar im Vergleich zu Giganten wie Binance. Hohe Liquidität bedeutet engere Spreads, geringere Slippage und damit effizientere Märkte, was wiederum mehr professionelle Trader anzieht. Dass Hyperliquid inzwischen auch bei Perpetuals auf traditionelle Assets führend ist, zeigt den Erfolg von HIP-3: Neue Märkte können schnell skaliert werden und erreichen sofort kritische Masse.

Hyperliquid profitiert von TradeXYZ

Das hier klar dominierende Protokoll beim Handelsvolumen auf Hyperliquid heißt TradeXYZ und ist ein sogenannter Builder-Deployed Perpetual auf Basis von HIP-3. Das bedeutet: TradeXYZ ist kein zentral vom Hyperliquid-Team betriebener Markt, sondern ein eigenständig deployter Perp-DEX, der trotzdem die komplette Core-Infrastruktur von Hyperliquid nutzt – also Orderbook, Matching Engine, Margin-System und Abwicklung.

Genau diese Kombination erklärt die extreme Dominanz im Volumen. TradeXYZ kann eigene Märkte, Fee-Strukturen und Produktideen umsetzen, profitiert aber gleichzeitig von der Performance und Liquidität der Hyperliquid-Chain.

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Für Trader fühlt sich das wie ein nativer Hyperliquid-Markt an, technisch steckt aber ein eigenes Protokoll dahinter. Dass TradeXYZ inzwischen über 90 Prozent des Volumens stellt, zeigt eindrucksvoll, wie stark HIP-3 angenommen wird: Erfolgreiche Builder können innerhalb kürzester Zeit komplette neue Handelsökosysteme auf Hyperliquid aufbauen. Genau das macht HIP-3 so strategisch wichtig für das gesamte Hyperliquid-Ökosystem.

Was ist HIP-3?

HIP-3 („Builder-Deployed Perpetuals“) ist eine Erweiterung des Hyperliquid-Protokolls, die das Erstellen und Listen neuer Perpetual-Märkte permissionless macht. Statt dass nur ein zentrales Team neue Perps freischaltet, kann ein sogenannter Deployer einen eigenen Perp-DEX auf Hyperliquids HyperCore-Stack starten und damit die gleiche Orderbook- und Margining-Infrastruktur nutzen, die auch die bestehenden Märkte antreibt. Der Deployer definiert den Markt (u. a. Oracle-Definition und Kontrakt-Spezifikationen) und verantwortet den laufenden Betrieb – etwa Oracle-Preise, Hebel-Limits und im Notfall die Settlement-Prozesse.

Damit das System robust bleibt, verlangt HIP-3 eine Staking-Sicherheitsleistung von 500.000 HYPE, die selbst nach dem Stoppen aller Deployments noch 30 Tage gebunden bleibt. Bei schädlichem oder manipulativen Verhalten können Validatoren diese Sicherheit per Vote slashen. Zusätzlich sind Schutzmechanismen wie isolierter Margin-Modus, Open-Interest-Limits und ein Auktionsprozess (Dutch Auction) für weitere Listings vorgesehen.

Hyperliquid bricht Abwärtstrend mit starkem Momentum

Im Tageschart war zuvor ein klarer Abwärtstrend zu erkennen, der im Januar sogar unter das Dezember-Tief geführt hatte. Dies lieferte ein eigentlich bärisches Signal. In den letzten Tagen setzte jedoch massiver Kaufdruck ein. Zwei sehr bullische Tageskerzen durchbrachen nicht nur den Abwärtstrend, sondern auch die EMAs 20, 50 und 100. Damit hat sich das Chartbild spürbar aufgehellt. Eine kurze Konsolidierung ist möglich, doch die Struktur spricht für den Beginn einer neuen Aufwärtsbewegung. Bestätigt wird diese Wende zusätzlich durch deutlich anziehendes Handelsvolumen.

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Der Trader Mizer ist bullisch für Hyperliquid, weil hier aus seiner Sicht mehrere starke technische und fundamentale Signale zusammenkommen. Charttechnisch hat HYPE nach monatelanger Seitwärtsphase wichtige Widerstände bei 26 und 28 US-Dollar dynamisch überwunden und handelt nun stabil über den gleitenden Durchschnitten, was auf einen Trendwechsel hindeutet.

Gleichzeitig untermauern die On-Chain-Daten diese Bewegung. Seit dem HIP-3-Upgrade ist das Open Interest von unter 200 Millionen auf 700 bis 800 Millionen US-Dollar explodiert. Dies wurde begleitet von dauerhaft über einer Milliarde Dollar Tagesvolumen. Das zeigt echte, nachhaltige Nutzung statt eines kurzfristigen Hypes. Hinzu kommt, dass viele frühe Halter im Bärenmarkt verkauft haben, wodurch die Token nun breiter und gesünder verteilt sind. In Kombination mit der Tatsache, dass Hyperliquid in manchen Märkten sogar Binance bei der Liquidität überholt hat, sieht Mizer den Boden als gefunden und die Basis für eine neue Aufwärtsbewegung als wahrscheinlich.


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Daniel Robrecht

Nach seinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium entschied sich Daniel für eine Tätigkeit als freiberuflicher Autor und verfasst mittlerweile seit rund 10 Jahren qualitative Publikationen zu diversen Fachthemen. Als Investor sammelte er jahrelang Erfahrung mit Aktien & Kryptowährungen. Neben einem langfristigen Investitionsansatz... Mehr lesen

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