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Gleich zwei tragische Todesfälle aus dem Krypto-Millionär Sektor gibt es. Dabei flattern in Moskau auch Geldscheine über die Autobahn.
Krypto Millionäre leben vielleicht nicht automatisch gefährlicher als andere reiche Leute. Dennoch scheint es oft so, dass vor allem sie Opfer von Unfällen oder, wie im Falle von Dubai, sogar Opfer von Straftaten werden. Der russische Krypto Millionäre Alexej Dolgikh hatte bereits über 580 Bußgelder für zu schnelles Fahren gesammelt. Jetzt wurde ihm offenbar eine rasante Fahrt in seinem Lamborghini Urus zum Verhängnis.
Das Wichtigste in Kürze:
Verdacht auf Geldwäsche
Der 36-jährige russische Krypto Millionär starb in seinem 360.000 € teuren Auto. Sein Geld hatte er mit Kryptowährungen gemacht, viele Details lassen sich allerdings nicht über sein Vermögen finden. Offenbar wurde aber gegen ihn wegen Verdachts der Geldwäsche ermittelt. Darüber berichtete das britische Nachrichtenmagazin The Sun. Dort ist auch zu lesen, dass nach dem Unfall unzählige Geldscheine, es waren Rubel-Banknoten, über die Autobahn flatterten.
Offenbar hatte der Geschäftsmann große Mengen Bargeld im Luxuswagen. Ob es einen Zusammenhang mit der Sperre des Millionärs bei vielen russischen Banken gibt, ist nicht bekannt. Aber mit dem Auto gibt es noch einen anderen kuriosen Vorfall:
Dasselbe Auto wurde auch mit einer Schießerei im vergangenen September vor einem Luxusrestaurant in Moskau in Verbindung gebracht, bei der ein Mann, der es benutzte, eine Waffe zog und in die Luft schoss. Dolgikh stellte sich später freiwillig der Polizei, bestritt jegliche Beteiligung und wurde nicht angeklagt.
Den Unfall überlebten nur 2 von 4 Insassen. Die beiden Beifahrer, die den Überschlag schwer verletzt überlebten, Nikita Tsvetkov, 21, und Kirill Mokhalov, 22, wurden ins Krankenhaus gebracht. Tsvetkow ist ein bekannter russischer Radsportler, der auch 2024 an den Olympischen Sommerspielen teilnahm.
Das zweite Opfer, das neben Dolgikh den Unfall nicht überlebt hat, ist Ivan Solovyov.
Ein anderer Autofahrer filmte offenbar einen Teil der rasanten Autofahrt des gelben Schlittens mit seiner Dashcam. Mit viel zu hoher Geschwindigkeit, es sollen rund 150 km/h gewesen sein, raste der Krypto-Unternehmer zunächst davon. Kurz darauf nimmt die Dashcam das rauchende Wrack am Rande der Leitplanke auf. Offenbar war der Fahrer in die Absperrung gerast, woraufhin sich das Fahrzeug überschlug und in Flammen aufging.
Krypto Millionär stirbt in Dubai
Auch in Dubai ist ein Krypto Millionär tragisch zu Tode gekommen. Allerdings gibt es hier keinen Autounfall als Ursache. Der russische Krypto Millionär Roman Novak wurde wegen Betrugs in Millionenhöhe verurteilt. Offenbar wollten die Entführer zunächst Zugang zu seinen digitalen Vermögenswerten erhalten. Als dies nicht klappte, wurden Novak und seine Frau in Dubai ermordet und zerstückelt.
Nach einem gescheiterten Erpressungsversuch, der einem fingierten Treffen folgte, fand man ihre Körper in der Wüste der Steueroase. Auf Instagram folgten dem Luxusleben des reichen Ehepaars über 18.000 Follower. Der 38-jährige Novak und seine Frau Anna zeigten gerne, was sie hatten.
Russischen Medienberichten zufolge soll der 38-Jährige angeblich nicht ganz legal zu seinem Reichtum gekommen sein. Novak, der sich mehrfach als Freund von Pawel Durow (41, Gründer von Telegram) bezeichnete, entwickelte die Krypto-Wallet „Fintopio“. Investoren vertrauten ihm für den Ausbau der CeFi-DeFi-Plattform 500 Millionen US-Dollar an, allerdings tauchte Novak mit dem Geld unter.
Interessanterweise war Novak bereits zuvor wegen der Veruntreuung von 4 Millionen US-Dollar verurteilt worden. Anschließend zog er nach Dubai und startete dort erneut ein Krypto-Investitionsprojekt mit Token auf Telegram. Im September führten russische Sicherheitskräfte mehrere Durchsuchungen an Moskauer Börsen durch, um seine Transaktionen nachzuverfolgen.
Quelle: Binance
Am 11. Oktober verkündete die Krypto-Wallet-App dann auf X ihr Ende. Zum 31.10.2025 wurden alle Geschäftstätigkeiten eingestellt, wie der Post mitteilt.
Die Kinder des illustren Paares sind bei Verwandten untergekommen. Die Polizei hat drei Tatverdächtige verhaftet, sie bestreiten die Tat jedoch. Von den geraubten Kryptowährungen gibt es keine Spur.
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