Der Ethereum-Kurs sprang am 11. September von etwa 2.433 auf 2.665 Dollar und markierte damit den höchsten Stand seit Januar. Innerhalb von nur zwei Stunden legte ETH rund 10 Prozent zu, getragen von kräftigen Zuflüssen in regulierte Spot-ETFs.
Das Wichtigste im Überblick:
- ETH sprang am 11. September innerhalb von zwei Stunden um rund 10 Prozent auf 2.665 Dollar, den höchsten Stand seit Januar
- US-Spot-ETFs auf Ethereum verzeichneten netto 216,41 Millionen Dollar Zuflüsse, den stärksten Tag seit dem 27. August
- BlackRocks ETHA sammelte davon 148 Millionen Dollar ein, während Bitcoin-ETFs am selben Tag 13,29 Millionen Dollar verloren
- Nach dem Sprung fiel ETH auf etwa 2.510 Dollar zurück; zwischen 2.700 und 2.800 Dollar liegt laut Primärquelle eine Angebotsmauer von rund 10 Millionen ETH
Ethereum steigt auf höchsten Stand seit Januar
Ausgelöst wurde die Bewegung durch den US-Verbraucherpreisindex für August, der am 11. September veröffentlicht wurde. Die Gesamtinflation traf die Erwartungen, doch die Kernrate lag mit 0,3 Prozent über der Prognose von 0,2 Prozent. Goldman Sachs rechnet seither mit einem Zinsschritt von 25 Basispunkten am 16. September, üblicherweise Gegenwind für Risikoanlagen wie ETH.
Ethereum ignorierte diesen Gegenwind und stieg laut CoinCentral von etwa 2.433 auf 2.665 Dollar. Getragen wurde die Bewegung von regulierten Fonds: Die US-Spot-ETFs auf Ethereum nahmen am 11. September netto 216,41 Millionen Dollar auf, laut CoinGape der stärkste Tag seit dem 27. August. Allein BlackRocks ETHA sammelte davon 148 Millionen Dollar ein.
Marktreaktion und Kapitalflüsse
Während die Bitcoin-ETFs am selben Tag den vierten Abflusstag in Folge verbuchten und 13,29 Millionen Dollar verloren, floss deutlich mehr Kapital in Ethereum-Fonds. Überweisungen über einer Million Dollar nahmen um 14 Prozent zu, was auf zusätzliche Aktivität großer Adressen hindeutet.
Nach dem Sprung auf 2.665 Dollar fiel der Kurs auf etwa 2.510 Dollar zurück. Ein tieferer Blick auf die Zuflussdynamik der vergangenen Wochen findet sich in der Analyse zum zwölften ETF-Zuflusstag, der den aktuellen Sprung in einen längeren Zusammenhang einordnet.
Kontext: ETF-Zuflüsse und technische Marken
Die Primärquelle beschreibt die regulierten Ethereum-Fonds als zentralen Träger der jüngsten Bewegung. Zwischen 2.700 und 2.800 Dollar liegen demnach rund 10 Millionen ETH als schwere Angebotsmauer, die den weiteren Anstieg bremsen könnte.
Als mögliche Ziele werden 2.800 bis 3.400 Dollar genannt, sofern die aktuelle Unterstützung hält – eine Markterwartung, die im Artikel nicht einzelnen Analysten zugeordnet wird. Welche technischen Marken auf dem Weg dorthin relevant sind, zeigt die Einordnung zur 2.438-Dollar-Marke ebenso wie die Analyse zur 2.530-Dollar-Hürde.
Was als Nächstes zu beobachten ist
Ein Wochenschluss über 2.550 Dollar gilt in der Primärquelle als Voraussetzung dafür, dass 3.000 Dollar in Reichweite rücken – eine Prognose, keine gesicherte Tatsache. Der Bereich zwischen 2.700 und 2.800 Dollar bleibt wegen der beschriebenen Angebotsmauer die entscheidende Widerstandszone.
Am 16. September wird der von Goldman Sachs erwartete Zinsschritt relevant, dessen Auswirkung auf Risikoanlagen abzuwarten bleibt. Ebenso entscheidend dürfte sein, ob sich die Ethereum-ETF-Zuflüsse fortsetzen oder in den kommenden Tagen wieder abflachen.
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