Nach der jüngsten Erholung von Bitcoin werden viele Anleger wieder optimistischer. Der Kurs nähert sich erneut wichtigen technischen Widerständen und die Hoffnung auf eine nachhaltige Trendwende wächst. Doch nicht alle Analysten teilen diesen Optimismus. Ein bekannter Krypto-Experte warnt nun davor, dass genau diese Erholung zur gefährlichsten Phase des gesamten Bärenmarktes werden könnte.
Das Wichtigste im Überblick:
- Ein Analyst sieht in einer möglichen Rückeroberung des 200-Wochen-Durchschnitts (MA200) kein Kaufsignal, sondern eine potenzielle Bullenfalle – ähnlich wie im Bärenmarkt 2022.
- Sollte Bitcoin den MA200 kurzfristig überschreiten, könnten laut seiner Analyse viele Anleger aus FOMO einsteigen, bevor eine weitere größere Abwärtsbewegung folgt.
- Als mögliche Zielzone einer abschließenden Kapitulation nennt der Analyst den Bereich zwischen 40.000 und 50.000 US-Dollar. Diese Einschätzung basiert auf seiner persönlichen Marktanalyse und stellt keine gesicherte Prognose dar.
Analyst zieht Parallelen zum Bärenmarkt 2022
Im Mittelpunkt der Analyse steht der 200-Wochen-Durchschnitt (MA200), der von vielen Marktteilnehmern als einer der wichtigsten langfristigen Indikatoren für Bitcoin angesehen wird.
Der Analyst erinnert daran, dass Bitcoin diesen gleitenden Durchschnitt bereits im Jahr 2022 zunächst unterschritten hatte. Wenige Wochen später gelang jedoch die Rückeroberung der Marke, begleitet von mehreren Wochenschlusskursen oberhalb des MA200. Damals werteten viele Investoren dies als endgültige Bestätigung eines neuen Bullenmarktes.
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THE FINAL TRAP: Today I want to speak about the most important development on the chart right now, and it is going to be very interesting. I am watching the MA200 weekly… pic.twitter.com/vmG72QYt1i
— Doctor Profit 🇨🇭 (@DrProfitCrypto) July 5, 2026
Kurz darauf folgte jedoch das Gegenteil. Bitcoin drehte erneut nach unten und fiel schließlich bis in den Bereich von 15.000 bis 16.000 US-Dollar. Aus Sicht des Analysten handelte es sich dabei um eine klassische Bullenfalle.
Wiederholt sich das gleiche Muster?
Nach seiner Einschätzung könnte sich aktuell ein sehr ähnliches Szenario entwickeln. Bitcoin hat den MA200 zuletzt ebenfalls unterschritten und nähert sich diesem nun erneut von unten.
Gerade diese Rückeroberung könnte laut seiner Analyse viele Anleger dazu verleiten, wieder massiv einzusteigen. Besonders Privatanleger würden häufig auf die Rückkehr über einen langfristigen Durchschnitt reagieren und darin das Ende des Bärenmarktes sehen.
Genau dieses Verhalten könnte aus Sicht des Analysten jedoch gezielt ausgenutzt werden. Er argumentiert, dass große Marktteilnehmer in einer solchen Phase ausreichend Liquidität benötigen, bevor eine abschließende Verkaufswelle den Markt erreicht.
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Ziel bleibt eine letzte Kapitulation
Der Analyst hält deshalb an seiner übergeordneten Einschätzung fest, dass Bitcoin seinen endgültigen Tiefpunkt noch nicht erreicht hat.
Seiner Prognose zufolge könnte zunächst eine Erholung in Richtung 68.000 bis 69.000 US-Dollar stattfinden. Dort sieht er eine mögliche Zone für eine erneute Schwäche des Marktes.
Im weiteren Verlauf rechnet er mit einer letzten Kapitulationsphase zwischen September und Oktober 2026. Als mögliches Ziel nennt er dabei den Bereich zwischen 40.000 und 50.000 US-Dollar – jene Zone, in der seiner Ansicht nach besonders viel institutionelle Liquidität aufgebaut wurde.
Diese Prognose basiert jedoch ausschließlich auf seiner persönlichen Interpretation historischer Marktzyklen und technischer Indikatoren. Ob sich Bitcoin tatsächlich ähnlich entwickelt wie im Jahr 2022, bleibt offen.
Wichtige Wirtschaftsdaten könnten für Bewegung sorgen
Auch in der kommenden Woche richtet sich der Blick vieler Anleger auf die Makrodaten aus den USA.
Besonders die Veröffentlichung des Protokolls der letzten Sitzung der US-Notenbank dürfte aufmerksam verfolgt werden. Anleger hoffen auf Hinweise, wie die Mitglieder der Fed die weitere Entwicklung der Inflation und möglicher Zinsschritte einschätzen.
Zusätzlich stehen neue Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe sowie Zahlen zum Konsumentenkredit auf dem Programm. Sollten die Daten stärker ausfallen als erwartet oder sich die Fed weiterhin restriktiv zeigen, könnte dies die Volatilität an den Kryptomärkten erneut erhöhen.
Mehr Potenzial bei Liquid Chain?
Während viele Analysten bei Bitcoin noch uneinig über den weiteren Kursverlauf sind, richten Anleger ihren Blick zunehmend auf neue Projekte mit hohem Wachstumspotenzial. Besonders Liquid Chain ($LIQUID) sorgt derzeit für Aufmerksamkeit.
Liquid Chain entwickelt eine Layer-3-Lösung, welche die Liquidität von Bitcoin, Ethereum und Solana miteinander verbindet. Ziel ist es, Kapital effizienter zwischen den größten Blockchain-Netzwerken zu bewegen und dadurch schnellere sowie kostengünstigere Anwendungen zu ermöglichen.
Der $LIQUID-Token befindet sich aktuell noch im Vorverkauf und kann daher vor dem geplanten Börsenlisting zu einem festen Preis erworben werden. Da der Presale in mehreren Preisstufen verläuft, steigt der Tokenpreis schrittweise an. Frühe Investoren können dadurch bereits vor dem eigentlichen Handelsstart von den vorgesehenen Preisanpassungen profitieren. Die große Rallye erwarten einige Analysten allerdings nach dem Börsenlisting, wobei auch Kurssteigerungen um mehr als das 20-fache möglich sein könnten.
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