Pi Network zählt weiterhin zu den bekanntesten Krypto-Projekten im Retail-Segment. Die Idee hinter dem Netzwerk: Nutzer können Coins direkt per Smartphone „minen“, ohne teure Hardware oder hohen Energieverbrauch. Genau dieses einfache Konzept machte Pi vor allem bei Privatanlegern weltweit populär. Zeitweise gehörte der Hype rund um PI zu den größten Narrativen am Kryptomarkt.
Doch der Absturz folgte schnell: Seit dem Allzeithoch verlor PI über 95 Prozent an Wert, allein im letzten Jahr lag das Minus bei mehr als 80 Prozent. Fehlendes Momentum, Kritik an der langsamen Entwicklung und Unsicherheit rund um die Nutzung belasteten das Sentiment massiv. Nun rückt allerdings ein neues großes Infrastruktur-Upgrade in den Fokus.
Gleichzeitig sehen Anleger aktuell bei neuen Projekten wie Bitcoin Hyper wieder deutlich mehr Dynamik – der Presale sammelte bereits über 32,7 Millionen US-Dollar ein.
Das Wichtigste im Überblick:
- Pi Network hofft mit Protocol v23 auf technologische Trendwende.
- Bitcoin-L2-Projekte gewinnen trotz Bärenmarkt massiv an neuer Aufmerksamkeit.
- Bitcoin Hyper sammelt über 32,5 Millionen Dollar im laufenden Presale.
Pi Network arbeitet an Protocol v23 und modernisiert die Infrastruktur
Laut aktuellen Informationen nähert sich Pi Network der Aktivierung von Protocol v23. Die meisten wichtigen Mainnet-Nodes wurden inzwischen erfolgreich aktualisiert. Dabei handelt es sich um eines der größten technischen Infrastruktur-Upgrades seit Start des Netzwerks. Konkret migriert Pi Network von Protocol 22 auf Protocol 23 und modernisiert gleichzeitig zentrale Systemkomponenten.
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Dazu gehört unter anderem der Wechsel des Betriebssystems von Ubuntu 20 auf Ubuntu 24. Parallel wird auch die Datenbank-Infrastruktur deutlich aufgewertet: PostgreSQL 12 wird auf PostgreSQL 16 angehoben. Solche Änderungen wirken auf den ersten Blick technisch, sind für Blockchain-Netzwerke jedoch enorm relevant. Sie verbessern Stabilität, Sicherheit und langfristige Skalierbarkeit.
Pi Network is Edging Closer to Protocol v23 After Most Major Nodes have now been upgraded
Pi Network (@PiCoreTeam) is officially nearing the activation of Protocol 23 as the majority of mainnet node operators complete a comprehensive infrastructure migration.
This critical… pic.twitter.com/l9FVnq0fzv
— BSCN (@BSCNews) May 20, 2026
Besonders wichtig scheint dabei die interne Daten-Neuverarbeitung zu sein. Laut den aktuellen Angaben optimiert Pi Network verschiedene Subsysteme, um den globalen Validator-Betrieb effizienter zu machen. Ziel ist eine höhere Transaktionskapazität sowie bessere Speicher- und Netzwerkperformance. Gerade bei großen Netzwerken mit vielen Teilnehmern spielt das eine entscheidende Rolle.
Für Pi Network ist dieses Upgrade auch symbolisch bedeutsam. Kritiker warfen dem Projekt lange vor, technologisch zu langsam voranzukommen und reale Nutzungsmöglichkeiten nur schleppend auszubauen. Die umfangreiche Migration könnte nun zeigen, dass das Team die Infrastruktur auf eine größere Mainstream-Nutzung vorbereiten möchte.
Ob das allerdings auch zu neuem Kursmomentum führt, bleibt offen. Der Markt reagierte zuletzt weiterhin vorsichtig auf PI. Dennoch beobachten Anleger genau, ob Protocol v23 möglicherweise den Startschuss für die nächste Entwicklungsphase des Netzwerks markieren könnte.
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Neue Bitcoin-L2-Narrative: Warum Projekte wie Bitcoin Hyper Aufmerksamkeit bekommen
Während ältere Altcoins im aktuellen Bärenmarkt weiter unter Druck stehen, richten viele Anleger den Blick zunehmend auf neue Narrative. Genau hier rückt derzeit die Bitcoin-L2-Technologie stärker in den Fokus. Die Idee dahinter: Bitcoin soll nicht länger nur als Wertspeicher dienen, sondern zusätzliche Funktionen erhalten – etwa schnellere Transaktionen, günstigere Gebühren und Smart-Contract-Anwendungen. Viele Investoren sehen darin einen möglichen neuen Wachstumstreiber für das gesamte Bitcoin-Ökosystem.
Spannend ist dabei vor allem der Gedanke, dass mehr Nutzen rund um Bitcoin langfristig auch die Nachfrage nach nativen BTC erhöhen könnte. Genau deshalb beobachten Anleger derzeit verstärkt Projekte, die Infrastruktur rund um Bitcoin erweitern wollen. Ein Projekt, das zuletzt besonders viel Aufmerksamkeit erhielt, ist Bitcoin Hyper.
Der Presale des Projekts zeigt aktuell auffällige relative Stärke. Trotz schwieriger Marktphase flossen bereits rund 32,7 Millionen US-Dollar in das Projekt. Damit gehört Bitcoin Hyper derzeit zu den erfolgreicheren laufenden Krypto-Presales. Besonders im Fokus steht das technische Konzept: Bitcoin Hyper möchte die Vorteile von Bitcoin mit der Geschwindigkeit und Skalierbarkeit moderner Netzwerke wie Solana kombinieren.
Kernstück ist dabei eine Bitcoin-L2-Infrastruktur mit Solana Virtual Machine (SVM).
Dadurch sollen schnelle Smart Contracts und günstige Anwendungen möglich werden, ohne die Sicherheit von Bitcoin vollständig aufzugeben. Zusätzlich setzt das Projekt auf eine zk-basierte Bridge zwischen Layer 1 und Layer 2. Solche Zero-Knowledge-Technologien gelten aktuell als eines der wichtigsten Skalierungsfelder im Kryptomarkt.
Auch das Staking-Modell sorgt für Aufmerksamkeit. Anleger erhalten derzeit laut Projekt rund 36 Prozent APY. Gerade im aktuellen Marktumfeld suchen viele Investoren nach neuen Renditequellen und alternativen Wachstumsstories außerhalb der etablierten Altcoins.
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