Jack Mallers zählt zu den bekanntesten Stimmen im Bitcoin-Ökosystem. Als Gründer und CEO von Strike hat er sich früh als überzeugter Bitcoin-Maximalist positioniert und setzt konsequent auf die Vision eines globalen, offenen Finanzsystems auf Basis von Bitcoin.

Auf der Bitcoin 2026 in Las Vegas nutzt Mallers nun die Bühne, um deutlich mehr als nur ein weiteres Produkt anzukündigen. Vielmehr skizziert er den Plan, einen neuen Bitcoin-Giganten aufzubauen – ein Unternehmen, das weit über klassische Krypto-Firmen hinausgeht und Finanzdienstleistungen, Infrastruktur und Kapitalmärkte in einem integrierten Modell vereint.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Jack Mallers skizziert Mega-Plan – die Bitcoin Company soll alles übertreffen.
  • Twenty One Capital, Strike und Electron sollen gemeinsam ihre Dominanz ausbauen.
  • Twenty One Capital ist heute der drittgrößte institutionelle Bitcoin-Halter.

Der Plan: Ein vertikal integrierter Bitcoin-Konzern

Jack Mallers verfolgt mit seiner Vision eines „idealen Bitcoin-Unternehmens“ einen klaren Ansatz: Er will die Schwächen der bisherigen Krypto-Industrie überwinden und gleichzeitig deren Stärken bündeln. In seiner Analyse existieren aktuell zwei Extreme. Auf der einen Seite stehen hochprofitable Plattformen wie Börsen, die zwar enorme Einnahmen generieren, aber kaum echte Überzeugung für Bitcoin als monetäres System zeigen. Auf der anderen Seite gibt es Unternehmen mit maximaler Bitcoin-Überzeugung, die jedoch kaum operative Cashflows oder nutzernahe Produkte entwickeln.

Mallers will genau diese Lücke schließen. Sein Ziel ist ein Unternehmen, das sowohl starke operative Einnahmen generiert als auch Bitcoin konsequent akkumuliert. Der zentrale Hebel dafür ist die geplante Fusion von Strike mit der Mining-Sparte „Electron“ von Tether sowie die Integration in die bestehende Struktur von „21“. Dadurch entsteht ein vertikal integrierter Konzern, der sowohl die Finanzdienstleistungs- als auch die Produktionsseite von Bitcoin kontrolliert.

Konkret basiert das Modell auf vier Säulen. Erstens sollen globale Finanzdienstleistungen über Strike ausgebaut werden, darunter Bitcoin-basierte Kredite, die Liquidität ermöglichen, ohne dass Nutzer ihre Bestände verkaufen müssen. Diese „volatility-proof loans“ setzen auf transparente Sicherheitenstrukturen und Proof-of-Reserves.

Zweitens wird durch die Integration von Electron eine physische Infrastruktur geschaffen. Das Unternehmen kontrolliert damit einen signifikanten Anteil der Mining-Leistung und produziert Bitcoin selbst – ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Drittens plant Mallers den Aufbau eines eigenen Kapitalmarktarms. Hier sollen Cashflows aus Mining und Kreditgeschäft genutzt werden, um neue Finanzprodukte zu strukturieren und Wachstum ohne Verwässerung zu finanzieren.

Viertens setzt er auf aggressive Expansion durch Übernahmen. Profitabele Bitcoin-Unternehmen sollen integriert werden, um Skaleneffekte und Netzwerkeffekte zu verstärken.

Das Ergebnis wäre ein Bitcoin-Konzern, der nicht nur von der Kursentwicklung profitiert, sondern aktiv Wertschöpfung entlang der gesamten Bitcoin-Wertschöpfungskette generiert.


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Schon heute Top 3: „21“ in der Elite der Bitcoin-Unternehmen

Auch ohne die vollständige Umsetzung seiner Vision gehört das von Jack Mallers aufgebaute Unternehmen „21“ bereits jetzt zur absoluten Spitze der Bitcoin-Treasury-Firmen weltweit. Aktuellen Daten zufolge hält Twenty One Capital rund 37.229 BTC und liegt damit auf Platz 3 der größten börsennotierten Bitcoin-Halter.

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Nur MicroStrategy (Strategy) mit beeindruckenden 818.334 BTC sowie Marathon Digital Holdings mit rund 38.689 BTCliegen aktuell noch davor. Direkt hinter „21“ folgt Metaplanet Inc. mit etwa 35.102 BTC.

Auch beim Unternehmenswert zeigt sich die Relevanz: Die Bitcoin-Reserven von „21“ entsprechen aktuell rund 2,92 Milliarden US-Dollar. Damit kontrolliert das Unternehmen etwa 0,177 % der gesamten maximalen Bitcoin-Menge von 21 Millionen Coins. Zum Vergleich: Strategy kommt hier auf rund 3,9 % – ein deutlicher Abstand, der jedoch auch die Dimension des Marktes verdeutlicht.

Diese Zahlen zeigen klar: Mallers startet nicht bei null. Vielmehr baut er auf einer bereits massiven Kapitalbasis auf. Sollte die geplante Integration von Mining, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktstrategie gelingen, könnte „21“ seine Position im Ranking weiter ausbauen und langfristig sogar zur ernsthaften Konkurrenz für die Marktführer werden.


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Christoph Peterson
Christoph Peterson
Krypto Redakteur

Vor einigen Jahren hat Christoph das Thema Kryptowährungen für sich entdeckt und ist seither leidenschaftlich als Autor und Enthusiast in diesem Bereich aktiv. Sein Interesse gilt vor allem den Themen Kryptowährungen, Blockchain-Technologie und Security Token Offerings (STOs). Als regelmäßiger Autor... Mehr lesen

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