Der April hat für Bitcoin wieder eine leichte Erholung gebracht, die nach dem massiven Abverkauf der letzten Monate auch dringend nötig war. Mit Blick auf den Mai ergibt sich auch wieder ein Setup, das eher für weiter steigende Kurse am Kryptomarkt spricht. Das lässt sich aus den Daten unterschiedlicher Bereiche herleiten.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Mehrere makroökonomische Indikatoren senden aktuell ein starkes „Risk-On“-Signal für die Märkte.
  • Das Verhältnis von Kupfer zu Gold zeigt einen historischen bullishen Trendwechsel.
  • Auch der Russell 2000 sowie der Business Cycle sprechen für eine Expansion der Wirtschaft.
  • In der Vergangenheit folgten auf diese Kombination massive Aufwärtsbewegungen bei Bitcoin.

Makro-Signale deuten auf starke Marktbewegung hin

Während sich Bitcoin dem Monatsabschluss nähert, zeigt sich nicht nur das kurzfristige Chartbild stabil, sondern vor allem das große makroökonomische Gesamtbild liefert derzeit bemerkenswert bullishe Signale. Insbesondere auf höheren Zeitebenen verdichten sich mehrere Indikatoren zu einem Setup, das historisch gesehen selten vorkommt – und in der Vergangenheit regelmäßig mit starken Kursanstiegen einherging.

Ein Blick auf den Monatschart offenbart dabei die übergeordneten Zusammenhänge, die oft den entscheidenden Unterschied machen. Genau diese langfristigen Signale liefern aktuell Hinweise darauf, dass sich die Märkte in einer potenziell sehr dynamischen Phase befinden könnten.

Kupfer-Gold-Verhältnis liefert klares Signal

Ein besonders wichtiger Indikator ist das Verhältnis von Kupfer zu Gold. Während Kupfer als klassischer Frühindikator für wirtschaftliche Aktivität gilt, wird Gold häufig als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten genutzt. Steigt das Kupfer-Gold-Verhältnis, deutet das in der Regel auf steigende Risikobereitschaft und wirtschaftliches Wachstum hin.

Aktuell zeigt dieses Verhältnis auf Monatsbasis ein sogenanntes MACD-Bullish-Crossover – ein Signal, das zuletzt im Oktober 2020 auftrat. Weitere vergleichbare Signale gab es in den Jahren 2016 und 2012. In allen Fällen folgte darauf eine ausgeprägte Aufwärtsphase an den Finanzmärkten.

Besonders bemerkenswert: In den historischen Vergleichsphasen konnte Bitcoin im Anschluss jeweils über einen längeren Zeitraum hinweg deutlich zulegen.


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Business Cycle spricht für wirtschaftliche Expansion

Ein weiterer zentraler Faktor ist der aktuelle Stand des Business Cycles. Die Daten deuten darauf hin, dass sich die Wirtschaft aktuell in einer Expansionsphase befindet. Sollte sich dieser Trend bestätigen und weiter verstärken, würde das zusätzliche Unterstützung für risikoreiche Anlageklassen wie Aktien und Kryptowährungen liefern.

Besonders relevant ist dabei die Entwicklung des Einkaufsmanagerindex (PMI), der als wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Aktivität gilt. Ein Anstieg über die Marke von 50 signalisiert Wachstum – Werte über 53 würden sogar eine besonders starke Expansion anzeigen.

Breite Marktstärke unterstützt bullishes Szenario

Neben den makroökonomischen Indikatoren zeigt auch die Marktbreite erste positive Signale. Der Russell 2000, der kleinere und mittelgroße Unternehmen abbildet, entwickelt sich zunehmend stark. Dies ist ein wichtiger Unterschied zu Phasen, in denen lediglich große Tech-Konzerne den Markt nach oben treiben.

Eine breite Marktbeteiligung gilt als gesundes Zeichen für nachhaltige Aufwärtsbewegungen und spricht gegen eine isolierte Rally einzelner Sektoren.

Historische Muster sprechen für Bitcoin

Die Kombination aus steigender Risikobereitschaft, wirtschaftlicher Expansion und technischer Stärke ist in dieser Form selten. Betrachtet man vergangene Zyklen, zeigt sich ein klares Muster: Immer dann, wenn diese Faktoren gleichzeitig auftraten, folgte eine starke bullishe Phase – insbesondere für Bitcoin.

Auffällig ist dabei, dass in diesen Szenarien keine neuen Tiefs mehr gebildet wurden. Stattdessen gingen die Märkte in eine Phase über, die häufig von beschleunigten Kursanstiegen geprägt war.

Fazit: Setup könnte entscheidende Phase einläuten

Auch wenn kurzfristige Schwankungen jederzeit möglich sind, deutet die aktuelle Konstellation mehrerer makroökonomischer und technischer Faktoren auf eine potenziell sehr starke Marktphase hin. Die Signale sprechen für eine steigende Risikobereitschaft und eine fortschreitende wirtschaftliche Expansion.

Sollten sich diese Trends bestätigen, könnte sich der Markt aktuell in einer frühen Phase einer größeren Aufwärtsbewegung befinden – mit entsprechendem Potenzial auch für Bitcoin.


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Christoph Peterson
Christoph Peterson
Krypto Redakteur

Vor einigen Jahren hat Christoph das Thema Kryptowährungen für sich entdeckt und ist seither leidenschaftlich als Autor und Enthusiast in diesem Bereich aktiv. Sein Interesse gilt vor allem den Themen Kryptowährungen, Blockchain-Technologie und Security Token Offerings (STOs). Als regelmäßiger Autor... Mehr lesen

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