Intesa Sanpaolo, Italiens größtes Bankinstitut und eine der größten Banken Europas, hat in einer aufsichtsrechtlichen Mitteilung Spot-Bitcoin-Exchange-Traded-Funds im Wert von rund 96 Millionen USD offengelegt.
Das Wichtigste im Überblick:
- Eine der größten Banken Europas hat in einer aufsichtsrechtlichen Mitteilung Spot-Bitcoin-ETF-Positionen im Wert von ca. 96 Millionen USD offengelegt.
- Die italienische Bank tätigte im Jahr 2025 zudem einen Kauf von 11 Bitcoins für rund 1 Million Euro (1,026 Millionen USD).
Die institutionelle Akzeptanz digitaler Vermögenswerte hat im traditionell konservativen Bankensektor Europas an Fahrt gewonnen.
Das Form 13F-Filing der Bank bei der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC), das die Positionen zum 31. Dezember 2025 abdeckt, offenbart zudem eine komplexe Put-Optionsposition in Höhe von 184,6 Millionen USD auf Michael Saylors (Micro)Strategy, den weltweit größten Unternehmensinhaber von Bitcoin.
Diese Investition wirkt wie ein „Gütesiegel“. Wenn ein riesiges Unternehmen Kapital zuteilt, validiert dies Bitcoin als legitime investierbare Anlageklasse und nicht nur als „Internet-Magiegeld“. Dies spiegelt den breiteren Trend der institutionellen Akzeptanz wider, bei dem große Akteure von Skepsis zu aktiver Teilnahme übergehen.
Italy’s biggest bank Intesa Sanpaolo said it held $96 million in Bitcoin exchange-traded funds at the end of last year as part of its growing exposure to crypto https://t.co/YEhrDrCCKG
— Bloomberg (@business) February 18, 2026
Die Bitcoin-ETF-Wette von Intesa Sanpaolo umfasst große Anteile am ARK 21Shares ETF und iShares Bitcoin Trust
Die Bank hielt Ende letzten Jahres Spot-Bitcoin-ETF-Positionen im Wert von rund 96 Millionen USD. Dies ist nicht nur ein vorsichtiges Ausprobieren, sondern ein substanzielles Engagement.
Die Aufschlüsselung umfasst eine große Beteiligung am ARK 21Shares ETF und bedeutende Bestände im iShares Bitcoin Trust, dem Produkt hinter den massiven Zuflüssen von BlackRocks IBIT. Analysten merken an, dass diese Bestände wahrscheinlich kundengetrieben sind, was bedeutet, dass die Bank auf die Nachfrage wohlhabender Anleger reagiert, die ein Engagement in digitalen Vermögenswerten wünschen.
Interessanterweise kaufte die Bank auch „Put-Optionen“ auf die Aktie von MicroStrategy. Einfach ausgedrückt ist dies ein Sicherheitsnetz. Es ermöglicht ihnen, von sinkenden Aktienkursen zu profitieren und so ihr Risiko auszugleichen. Es ist ein klassischer institutioneller Schachzug: an den Kursgewinnen partizipieren, aber für den Abwärtstrend einen Helm tragen.
Diese strategische Akkumulation deckt sich mit dem breiteren Marktverhalten. Dies bestätigt, dass Bitcoin zu einem Standardbestandteil moderner Portfolios wird, der gleichberechtigt neben Aktien und Anleihen steht. Es spiegelt wider, wie andere große Einheiten während Marktkorrekturen für Stabilität sorgen, ähnlich wie große Fonds Vermögenswerte während der Volatilität absichern.
Intesa Sanpaolo kaufte im Jahr 2025 11 Bitcoin
Die Bank tätigte 2025 zudem einen Kauf von 11 Bitcoins für rund 1 Million Euro (1,026 Millionen USD). Damit ist sie die erste italienische Bank, die direkt in digitale Vermögenswerte investiert hat, wobei 4chan durch einen größeren Leak zuerst davon erfuhr.
Die Ankündigung erfolgte direkt über eine Pressemitteilung von Intesa Sanpaolo. Die Bankengruppe sah sich zu einer Stellungnahme gezwungen, nachdem eine interne Information bezüglich der Investition im Online-Forum 4chan durchgesickert war.
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