Der breite Kryptomarkt zeigt sich erneut deutlich fester und setzt seine kurzfristige Erholung fort. Bitcoin kann aktuell über die Marke von 94.000 US-Dollar springen und verzeichnet damit ein Plus von rund drei Prozent innerhalb der letzten 24 Stunden. Auch bei den Altcoins nimmt die Dynamik spürbar zu. Besonders auffällig präsentiert sich XRP: Mit einem Tagesplus von rund sieben Prozent und mehr als 20 Prozent Kursgewinn auf Wochensicht zählt der Coin aktuell zu den stärksten Performern unter den Top-10 und zeigt klare relative Stärke.

Viele Anleger werden angesichts dieser Entwicklung zunehmend extrem bullisch und erwarten bereits die nächste große Kursexplosion bei XRP, auch wenn nicht alle Analysten diese Euphorie uneingeschränkt teilen. Denn es gibt auch Argumente gegen das große Comeback von XRP in 2026:

Das Wichtigste im Überblick:

  • XRP zeigt kurzfristige relative Stärke, doch das übergeordnete Marktbild bleibt fragil.
  • Ein mögliches Doppeltop erhöht das Risiko einer erneuten größeren Korrektur.
  • Der Bereich zwischen 1,90 und 2,00 US-Dollar bleibt charttechnisch entscheidend.
  • Der MVRV-Z-Score signalisierte Ende 2024 bereits eine Überbewertung.
  • Die Netzwerkaktivität stagniert, aktive Adressen zeigen seit Monaten keine Dynamik.
  • Presales rücken 2026 wieder stärker in den Fokus spekulativer Kapitalströme.
  • Bitcoin Hyper überzeugt früh mit hoher Nachfrage und rund 31 Millionen Dollar Kapital.
  • Die Layer-2-Lösung erweitert Bitcoin funktional, ohne dessen Sicherheitsmodell zu gefährden.

XRP kämpft um entscheidenden Support

Rund um XRP bleibt das Chartbild trotz jüngster Erholung fragil. Negativ ins Gewicht fällt weiterhin das Risiko eines möglichen Doppeltops, ausgebildet mit dem ersten Hoch Anfang 2025 und dem zweiten im Juli 2025. Auf dieses Muster folgte bereits eine deutliche Korrektur. Positiv ist, dass XRP zuletzt auf Wochenbasis am wichtigen Support zwischen 1,90 und 2,00 US-Dollar reagieren konnte. Der jüngste Wochen-Candlestick wirkt dabei vergleichsweise bullisch. Dennoch müssen Anschlusskäufe dieses Signal bestätigen, um eine nachhaltige Stabilisierung zu untermauern. Ein signifikanter Wochenschluss unter 1,90 US-Dollar würde das Setup hingegen klar eintrüben und ein bärisches Szenario wahrscheinlicher machen.

XRP

On-Chain-Daten mahnen zur Vorsicht

Ein weiterer Punkt, der aktuell eher bärisch interpretiert werden kann, ist ein Blick auf On-Chain-Daten, etwa auf den MVRV-Z-Score. Diese Kennzahl setzt den Marktwert eines Assets ins Verhältnis zu seinem realisierten Wert und zeigt, ob ein Markt historisch eher unter- oder überbewertet ist. In vergangenen Zyklen – besonders bei Bitcoin – lief der MVRV-Z-Score typischerweise einmal pro Zyklus in eine deutliche Überbewertung, was häufig mit einem Zyklushoch zusammenfiel. Auch Ethereum hat in diesem Zyklus eine solche Überhitzung bislang noch nicht erreicht.

Bei XRP zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Ende 2024 führte der starke Kursanstieg dazu, dass der MVRV-Z-Score erstmals seit dem Allzeithoch 2017 wieder in den überbewerteten Bereich vordrang. Historisch folgte darauf eine lange Phase ohne neue Hochs – damals mussten Anleger fast acht Jahre Geduld aufbringen. Das könnte darauf hindeuten, dass nun ebenfalls vorerst kein neues Allzeithoch erreicht wird. Das bedeutet jedoch nicht, dass XRP nicht weiter steigen kann, lediglich ein kleines Warnzeichen, dass XRP schon deutlich überhitzter in diesem Zyklus war als beispielsweise Bitcoin oder Ethereum.

MVRV

Ein weiterer eher dämpfender Faktor ist die Entwicklung der Netzwerkaktivität. Ein Blick auf On-Chain-Daten zeigt, dass die Dynamik im XRP-Netzwerk derzeit nicht wirklich bullisch wirkt. Besonders deutlich wird das bei der Kennzahl Number of Active Addresses. Seit dem vergangenen Sommer, also seit rund einem halben Jahr, bewegt sich diese Metrik weitgehend seitwärts und zeigt keine nachhaltige Belebung. Neue Nutzerströme oder eine steigende Aktivität bestehender Adressen bleiben bislang aus.

XRP Adressen

Historisch gilt jedoch: Eine wachsende Anzahl aktiver Adressen ist häufig eine wichtige Grundlage für langfristig steigende Kurse. Das Ausbleiben dieser Entwicklung hinterlässt daher aktuell keinen optimalen Eindruck und spricht eher für eine Phase der Konsolidierung.

Krypto-Tipp: Bester Presale in 2026? Bitcoin-L2 HYPER vor 31 Mio. Dollar

Neben etablierten Marktsegmenten könnten im ersten Quartal 2026 auch Krypto-Presales wieder stärker in den Fokus rücken. Diese gelten zwar als deutlich spekulativer, bieten in einem zunehmend bullischer werdenden Gesamtmarkt jedoch überdurchschnittliche Chancen. Entscheidend ist dabei weniger das reine Narrativ, sondern die relative Stärke: Projekte, die bereits in der frühen Phase Kapitalzuflüsse, Aufmerksamkeit und Nachfrage bündeln, heben sich klar vom breiten Markt ab. In diesem Umfeld könnte der folgende Presale besonders interessant sein.

Denn genau das alles ist bei Bitcoin Hyper der Fall. Noch bevor ein breiter Aufschwung im Markt vollständig eingesetzt hat, wurden im Presale bereits rund 31 Millionen US-Dollar investiert. Diese Summe ist kein Zufall, sondern ein Signal: Kapital sucht gezielt nach Konzepten, die bestehende Blockchains nicht ersetzen, sondern sinnvoll erweitern.

Bitcoin Hyper setzt genau hier an. Bitcoin gilt als sicherster Wertspeicher im Kryptomarkt, ist funktional jedoch bewusst eingeschränkt. Layer-2-Lösungen verändern diese Ausgangslage. Sie erlauben zusätzliche Anwendungen, ohne die Sicherheit der Bitcoin-Basis anzutasten. Bitcoin Hyper positioniert sich dabei nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung. Die Bitcoin-Blockchain bleibt das Fundament für Sicherheit und Vertrauen, während die zweite Ebene Geschwindigkeit, Flexibilität und neue Anwendungsfälle ermöglicht.

Im Zentrum steht die eigene Bridge: Nutzer können Bitcoin in eine tokenisierte Form überführen, diese auf Layer-2 verwenden und jederzeit wieder in native BTC zurücktauschen. Damit bleibt der Bezug zum Original-Asset vollständig erhalten. Technologisch kommen moderne Skalierungslösungen zum Einsatz, die schnelle Transaktionen bei geringen Kosten erlauben. Gleichzeitig eröffnet die gewählte Ausführungsumgebung Entwicklern Zugang zu Smart-Contract-Funktionalitäten, die Bitcoin bisher nicht bot. Dank der Verwendung der Solana-Virtual-Machine können Anwendungen schneller portiert werden, um ein lebendiges Bitcoin-Ökosystem zu entwickeln.

Der native HYPER Token übernimmt dabei mehrere Funktionen, von Gebühren über Governance bis hin zu Staking. Da der Preis morgen bereits steigt, bauen Anleger schon heute Buchgewinne auf. Für spekulative Anleger könnte damit der Bitcoin-L2-Presale im Januar 2026 einen näheren Blick wert sein, während das Staking jetzt schon 39 Prozent APY generiert.

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Christoph Peterson
Christoph Peterson
Krypto Redakteur

Vor einigen Jahren hat Christoph das Thema Kryptowährungen für sich entdeckt und ist seither leidenschaftlich als Autor und Enthusiast in diesem Bereich aktiv. Sein Interesse gilt vor allem den Themen Kryptowährungen, Blockchain-Technologie und Security Token Offerings (STOs). Als regelmäßiger Autor... Mehr lesen

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