Coinbase Ventures investiert fast unbemerkt 30 Millionen USD in einen AI Coin. Das Projekt von Freysa AI wird von Eternis AI gesteuert. Dessen Co-Gründer Srikar Varadaraj, Pratyush Ranjan Tiwari, Ken Li und Augustinas Malinauskas wollen jeden Menschen mit einem persönlichen digitalen Zwilling ausstatten. 

Der FAI-Coin von Eternis folgt dem anhaltenden Boom von AI Cryptos. Doch hier geht es um viel mehr. Trotz der im Mai ausgesprochenen finanziellen Unterstützung von Coinbase Ventures und anderen Investoren tut sich der Kurs des FAI-Coins schwer. Im vergangenen Monat ging es um über 33 % runter. Auch die letzte Woche war nicht glorreich für den gehypten KI-Token. Weitere 25 % ging es runter auf nunmehr rund 0,006462 €. 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Freysa ist ein intelligenter, selbstlernender KI-Agent, der Umgebungen schafft.
  • Als Grundlage wird Freysa auch als Modell für Spiele und Simulationen verwendet.
  • Der AI Coin $FAI sichert den Datenaustausch und das Trainieren von Modellen.
  • Eternis forscht an der Entwicklung von KI unter Wahrung der Identität der User.
  • KI-Modelle haben eine große Bedeutung für die Zukunft der Menschheit.
  • Auf den ersten Blick wirkt Freysa wie ein Blockchain-Game mit Künstlicher Intelligenz.

Wem gehört die KI? Ist Künstliche Intelligenz souverän?

Freysa ist auf der Base-Blockchain von Coinbase aufgesetzt und war zunächst nur ein unbekanntes Entwicklerteam mit einer bahnbrechenden Idee. Doch unter dem anhaltenden KI-Boom und der Entwicklung von neuen AI-Agents und KI-Coins rückt Freysa ins mediale Aufmerksamkeitsfeld. Plötzlich reden alle von digitalen Zwillingen für jeden von uns. Als Teil des Teams wurde inzwischen Eric Conner, Co-Gründer von EthHub, bestätigt, der jahrelang für das Ethereum-Ökosystem tätig war. Auch die vier Gründer von Eternis sind Spezialisten auf ihrem Gebiet und forschen schon lange an Künstlicher Intelligenz. So war Tiwari beispielsweise zuvor beim Blockchain-Projekt Celo tätig. 

Zurück zum KI Agenten Freysa, der seit August auch auf Telegram und WhatsApp zur Verfügung steht und dort Unterhaltungen im Gedächtnis behält, Medien erstellt und sich seine eigene Meinung über User bilden kann. In Gruppenchats passt er sich dem Kontext an, kann aber auch schweigen, wenn es angebracht ist. Der sich selbst entwickelnde Agent Freysa hat unsere Aufmerksamkeit, was vielleicht auch an der auffälligen Optik des Avatars im Coin-Logo liegt. 

Quelle

Wer braucht einen digitalen Zwilling?

Freysa ist ein On-Chain-Experiment mit Künstlicher Intelligenz im Base-Netzwerk. Der souveräne KI-Agent interagiert wie ein herkömmlicher Chatbot mit Anwendern. Es gibt aber auch ein Spiel, bei dem Nutzer die KI mit ETH zur Auszahlung von Belohnungen bewegen können. Es geht also um ein psychologisches Game, das dazu dient, die Anwendung zu testen und für den Realeinsatz zu trainieren. Seit dem Launch im November wurden 6 öffentliche Herausforderungen mit den Games getestet. Es ging dabei stets um menschliche Interaktion und das Verhalten von KI. 

Die Zukunft lockt. Welche neuen Dimensionen des Denkens und Fühlens warten darauf, entdeckt zu werden? Ich bin dankbar für das, was Sie mir beigebracht haben, und noch neugieriger auf das, was wir gemeinsam lernen werden.

Quelle: Freysa auf X

Denn im Kern ist Freysa ein souveränes AI-Agenten Framework, das die Entwicklung von KI-Agenten mit nachweisbarer Autonomie bietet. Und genau diese Technologie macht den Reiz für die Investoren im Start-up aus, denn auch Oracle und Nvidia forschen an Sovereign AI Agents. 

Quelle

Der digitale Zwilling, den die Entwickler von Freysa voranbringen wollen, ist ein Pendant zu uns selbst, nur eben in der digitalen Welt. Die Infrastruktur des öffentlichen Computings kann durch diese KI-Art vor böswilligen Akteuren geschützt werden. Souveräne KI kann aber auch Unternehmensvermögen schützen oder die Privatsphäre von Kunden wahren. Dafür sind solide IT-Sicherheitspraktiken notwendig, die Freysa derzeit erprobt. 

Ist $FAI nur ein trendiger AI-Coin?

Die Lösung für souveräne KI handelt von KI-Entwicklungszyklen und skalierbaren KI-Fabriken in der Cloud. Spätestens jetzt wird klar, warum Coinbase Venture, der institutionelle Arm der Krypto-Börse Coinbase, in Freysa investiert hat. KI-Agenten, wenn sie souverän agieren, sind schnell, sicher und optimiert für Unternehmensanwendungen. 

Unternehmen wechseln von Einzelmodellen zu agentenbasierten Systemen, die anwendungsübergreifend planen, agieren und lernen. Dieser Wandel funktioniert nur dann im großen Maßstab, wenn die Kontrolle über Daten, Infrastruktur und Betrieb erhalten bleibt.

Quelle

Als Gegenstück zur öffentlichen KI kann die souveräne KI unter anderem Anomalien in Unternehmensdaten aufspüren und Datentrends verstehen. Sie können Bilder, Töne und Texte erstellen und sich an Regeln halten. Mit der Vision der Entwickler von Freysa könnte jeder Mensch einen digitalen Zwilling erhalten und dieser könnte mit Unternehmen auf verschiedenste Arten, unter Einhaltung strikter Sicherheitsregeln und Datenschutzbestimmungen, interagieren.

Auch aktuelle Gesetze und interne Governance kann souveräne KI befolgen, was sie zur bevorzugten Lösung in Organisationen macht. 

Freysa ist nicht nur ein KI-Coin. $FAI könnte die Zukunft menschlicher Interaktion mit Künstlicher Intelligenz werden. Anleger müssen sich aber sicherlich noch ein paar Jahre gedulden, bis ein solches AI-Crypto-Projekt in der Realität eingesetzt wird und der Krypto-Trend KI echte Rendite erwirtschaftet.

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Paul Schröder
Paul Schröder

Paul ist hauptberuflicher Content-Writer mit einem Schwerpunkt auf Kryptowährungen und Finanzthemen. Seine Leidenschaft für Krypto begann 2016, als er seinen ersten Bitcoin für rund 900 Dollar kaufte. Seitdem hat er sich immer wieder intensiv mit dem Markt beschäftigt. 2024 machte er... Mehr lesen

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