Der Bitcoin-Markt zeigt sich heute rund 1,5 Prozent fester und notiert stabil über 110.000 US-Dollar. Damit bleibt die Kryptowährung zwar noch ein Stück vom Allzeithoch entfernt, präsentiert sich jedoch insgesamt bemerkenswert stabil.

Seit Monaten hält sich der Kurs über der psychologisch wichtigen Marke von 100.000 US-Dollar – ein Niveau, das vor wenigen Jahren kaum denkbar gewesen wäre. Diese anhaltende Stärke verdeutlicht, wie sehr Bitcoin mittlerweile im Finanzsystem verankert ist.

Dennoch hat die Dynamik zuletzt nachgelassen, und der Markt wirkt fast schon von einer Phase der Ruhe geprägt. Nun kehrt also etwas Langeweile in den Markt ein, während ein Top-Experte hier ein spektakuläres Szenario sieht.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Bitcoin zeigt sich heute 1,5 Prozent fester und notiert stabil.
  • Seit Monaten hält sich der Kurs klar über 100.000 US-Dollar.
  • Analyst Plan C stellt die klassischen Bitcoin-Zyklen grundsätzlich infrage.
  • Statt extremer Einbrüche erwartet er moderate Rücksetzer von 10–30 Prozent.
  • Langfristig zeichnet er einen langsamen, stetigen Aufstieg bis eine Million US-Dollar.
  • Im Worst-Case-Szenario sieht er einen Bitcoin-Crash auf 50.000 US-Dollar.
  • Best-Case-Prognose: 260.000 US-Dollar 2025, 650.000 bis 2030, eine Million US-Dollar 2033.

Bitcoin ohne Zyklen: So könnte sich der Markt verändern

Der Krypto-Analyst Plan C stellt in einem neuen Beitrag die gängige Annahme klassischer Bitcoin-Zyklen infrage. Seiner These zufolge könnten die bekannten Boom-und-Bust-Phasen der Vergangenheit weniger einer festgeschriebenen Marktlogik entsprochen haben, sondern vielmehr dem Einfluss einer stark von Privatanlegern geprägten FOMO-Dynamik. Mit zunehmender institutioneller Beteiligung und wachsender Integration in das traditionelle Finanzsystem könnte sich dieses Muster grundlegend ändern.

Anstelle heftiger Rallyes mit anschließenden 50–80-prozentigen Korrekturen zeichnet Plan C das Bild eines kontinuierlichen, wenn auch unspektakulären Aufwärtstrends. Demnach könnte Bitcoin in den kommenden Jahren vor allem durch langsame Anstiege und Phasen moderater Rücksetzer von 10–30 Prozent geprägt sein. Verkäufer, die in diesen Konsolidierungen auf drastische Einbrüche hoffen, würden enttäuscht zurückbleiben.

Über einen Zeitraum von sieben Jahren wäre in diesem Szenario ein stetiger Anstieg bis in Richtung einer Million US-Dollar denkbar – durch wachsende Akzeptanz und die Einbindung institutioneller Strukturen.

Langfristiges Potenzial für Bitcoin – Kursziel für 2033

Der Analyst Plan C skizziert ein Szenario, das sowohl Risiken als auch Chancen für Bitcoin deutlich macht. Auf Grundlage seines bevorzugten Modells sieht er im schlimmsten Fall – etwa ausgelöst durch ein unerwartetes Black-Swan-Ereignis – einen Rückgang bis auf die 50.000 US-Dollar. Diese Marke definiert er als untere Grenze für ein solches Extremszenario.

Auf der Gegenseite eröffnet das Modell jedoch ein erhebliches Aufwärtspotenzial. Demnach könnte Bitcoin noch in diesem Jahr Kurse von bis zu 260.000 US-Dollar erreichen. Mittel- bis langfristig rechnet Plan C mit einem Anstieg auf etwa 650.000 US-Dollar bis 2030 und schließlich rund eine Million US-Dollar bis 2033.

Bitcoin-Bullenmarkt: PlanB sieht Aufwärtspotenzial

Der Kryptomarkt zeigt sich jüngst in einer Phase erhöhter Unsicherheit. Einige Analysten und Anleger stellen bereits infrage, ob der aktuelle Bullenmarkt tatsächlich noch intakt ist.

Die jüngste Schwächebewegung nährt Spekulationen, dass hier bereits ein mögliches Zyklustop bei rund 124.000 US-Dollar markiert sein könnte. Damit rückt die Frage nach der Nachhaltigkeit des Aufwärtstrends stärker in den Mittelpunkt.

Der bekannte Analyst PlanB hält jedoch dagegen. In seiner aktuellen Einschätzung verweist er auf fundamentale Indikatoren wie den 200-Wochen-Durchschnitt und die Realized Cost Basis, die beide bei rund 52.000 US-Dollar liegen und weiterhin ansteigen. Dazu kommt ein 14-Monats-RSI von 67, der klar auf einen intakten Aufwärtstrend hindeutet.

Für PlanB sind diese Daten eindeutige Belege, dass der Bitcoin-Bullenmarkt noch lange nicht beendet ist. Auch in puncto Saisonalität dürfte es spannend werden – denn auf einen historisch schwachen Monat September folgen bullische Oktober und November. Im Einklang mit dem Marktzyklus könnte eine Jahresendrallye somit näher rücken, womit sich der September aus dieser Perspektive zum Aufbau von Positionen im Bitcoin-Markt anbieten würde.


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Daniel Robrecht

Nach seinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium entschied sich Daniel für eine Tätigkeit als freiberuflicher Autor und verfasst mittlerweile seit rund 10 Jahren qualitative Publikationen zu diversen Fachthemen. Als Investor sammelte er jahrelang Erfahrung mit Aktien & Kryptowährungen. Neben einem langfristigen Investitionsansatz... Mehr lesen

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