Zum Wochenstart zeigt sich der Kryptomarkt schwach. Bitcoin verliert spürbar an Wert, auch große Altcoins geraten unter Druck. Besonders XRP verzeichnet binnen 24 Stunden ein Minus von mehr als sechs Prozent und fällt damit unter die Marke von drei US-Dollar.
Trotz dieser Abgaben rücken fundamentale Entwicklungen in den Fokus, die für die weitere Adaption von Bedeutung sein könnten. Eine davon ist die Einführung der neuen Gemini XRP Kreditkarte in Kooperation mit Ripple. Denn zum Wochenstart vermeldete die bekannte Krypto-Unternehmen diese Neuigkeit.
Das Wichtigste im Überblick:
- Bitcoin fällt zu Wochenbeginn deutlich, auch große Altcoins geraten stark unter Druck.
- XRP verliert über sechs Prozent und rutscht erstmals unter drei US-Dollar.
- Gemini bringt gemeinsam mit Ripple eine neue XRP-Kreditkarte heraus.
- Karteninhaber erhalten bis zu vier Prozent Cashback in XRP.
- Zusätzlich winken Partnerangebote mit bis zu zehn Prozent Rückvergütung.
- Stablecoin RLUSD wird bei Gemini zur Basiswährung sämtlicher Spot-Trades.
- Ripple-CEO Garlinghouse betont vereinfachten Alltagseinsatz und wachsende Massenakzeptanz.
Gemini startet XRP-Kreditkarte mit neuem Bonusmodell
Die US-Börse Gemini erweitert ihr Produktportfolio und bringt in Kooperation mit Ripple eine spezielle XRP Kreditkarte auf den Markt. Mit dieser Neuauflage des bestehenden Cashback-Programms erhalten Nutzer erstmals die Möglichkeit, ihre Belohnungen direkt in XRP gutgeschrieben zu bekommen – ergänzt durch ein neues Design, das gezielt die XRP-Community ansprechen soll.
Karteninhaber profitieren von einer abgestuften Cashback-Struktur. Für Ausgaben bei Tankstellen, E-Ladestationen und Fahrdiensten werden bis zu vier Prozent in XRP vergütet. Restaurantbesuche bringen drei Prozent, Einkäufe im Supermarkt zwei Prozent und alle weiteren Transaktionen ein Prozent zurück.
Zusätzlich arbeitet Gemini mit ausgewählten Partnerhändlern zusammen, die bis zu zehn Prozent Cashback in XRP bieten. Der Einstieg wird durch einen Willkommensbonus von 200 US-Dollar in XRP bei einem Mindestumsatz von 3.000 US-Dollar innerhalb der ersten 90 Tage belohnt.
Introducing the @Gemini Credit Card XRP Edition
→ $RLUSD now supported for US spot trading
→ Simplified trading, no extra conversion fees
→ Fast and simple access to crypto and stable value
→ Special-edition design for the XRP community https://t.co/gdNJIPWMcq— Ripple (@Ripple) August 25, 2025
Parallel zum Kreditkartenstart baut Gemini die Integration des Ripple-Stablecoins RLUSD aus. Dieser USD-gebundene Stablecoin kann nun als Basiswährung für alle Spot-Trading-Paare in den USA genutzt werden. Damit entfällt die bisher notwendige Konvertierung in andere Stablecoins. Dies soll Handelsprozesse beschleunigen und Gebühren reduzieren. Mit einer Marktkapitalisierung von über 640 Millionen US-Dollar gehört RLUSD inzwischen zu den sechs größten Dollar-Stablecoins weltweit.
Das verstärkte Engagement rund um XRP hat für Gemini einen klaren Hintergrund. Interne Auswertungen zeigten, dass Nutzer, die XRP-Belohnungen über ein Jahr hielten, im Schnitt einen Wertzuwachs von über 450 Prozent verzeichneten. Das sei die stärkste Performance unter allen angebotenen Kryptowährungen im Belohnungsprogramm.
Hier äußerte sich der Ripple-CEO Brad Garlinghouse zufrieden über die neue Kooperation hinsichtlich der XRP Kreditkarte:
„55 Millionen Amerikaner besitzen Kryptowährungen, und diese Zahl steigt weiter, da immer mehr Menschen nach einfacheren Möglichkeiten suchen, darauf zuzugreifen und sie in ihrem Alltag zu nutzen. Mit Gemini machen wir alltägliche Ausgaben zu einer Chance, sowohl mit XRP als auch mit RLUSD Geld zu verdienen und in Kontakt zu treten. Dies ist ein Schritt, um Menschen eine schnellere Möglichkeit zum Geldtransfer zu bieten und Kryptowährungen für alle einfacher und zugänglicher zu machen.“
Krypto-Kreditkarten und Trading-Bots treiben Massenakzeptanz
Krypto-Kreditkarten entwickeln sich zunehmend zu einem wichtigen Instrument, um digitale Währungen in den Alltag zu integrieren. Diese schaffen eine Verbindung zwischen klassischem Zahlungsverkehr und der Krypto-Welt, was die Massenakzeptanz beschleunigen kann. Während Karten wie die neue Gemini XRP Edition Konsum und Belohnungssysteme verbinden, eröffnen spezialisierte Trading-Bots Privatanlegern den Zugang zu Strategien, die bislang institutionellen Akteuren vorbehalten waren. Damit entstehen gleich zwei Ansätze, die den Markt breiter machen: Bequemes Ausgeben im Alltag auf der einen Seite, effizientere Handelswerkzeuge auf der anderen. Beide Entwicklungen markieren einen Schritt hin zu professionelleren Strukturen im Kryptomarkt.
Was früher vor allem Hedgefonds und großen Marktteilnehmern vorbehalten war, findet zunehmend auch im privaten Segment Anwendung. Mit dieser Verschiebung entstehen neue Möglichkeiten, da Privatanleger Zugang zu Trading-Bots bekommen. Besonders spannend ist im August 2025 das Projekt Snorter, das den Einsatz von Trading-Bots direkt in den Telegram-Messenger integriert und damit eine nahtlose Nutzung ohne externe Plattformen ermöglicht.
Ein zentrales Ziel des Bots ist die Verbindung von Effizienz und Sicherheit. Klassische Probleme wie das Ausnutzen von Orderbüchern durch Front-Running oder der Zugriff von MEV-Bots auf Transaktionen führten bislang häufig zu Nachteilen für Kleinanleger. Snorter adressiert diese Schwachstellen durch eine technische Basis auf Solana, wo schnelle Bestätigungen und geringe Gebühren für ein reibungsloses Handelsumfeld sorgen. Ergänzt wird dies durch ein übersichtliches Dashboard, das Wallets, Orders und laufende Trades in Echtzeit visualisiert und somit volle Transparenz schafft.
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Eine zentrale Rolle spielt der Token SNORT, der nicht nur als Zahlungsmittel für reduzierte Gebühren dient, sondern auch Zugang zu erweiterten Funktionen eröffnet. Hinzu kommen hohe Staking-Renditen von immer noch knapp 140 Prozent APY, die den Token für langfristige Nutzer attraktiv machen. In einem weiteren Schritt soll SNORT außerdem die Grundlage für Governance-Entscheidungen bilden, sodass die Community die Weiterentwicklung des Projekts aktiv mitgestalten kann. Die Roadmap sieht darüber hinaus eine Erweiterung auf Ethereum und BNB Chain vor, womit Snorter sich zu einer breiteren Multichain-Lösung entwickelt.
Die Teilnahme am Presale erfolgt über die offizielle Snorter-Webseite. Nach dem Verbinden der eigenen Wallet können Solana oder USDT gegen SNORT eingetauscht werden. Bereits rund 3,5 Millionen US-Dollar Kapital wurden investiert.
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