Während viele Anleger darauf hoffen, dass Bitcoin seinen Tiefpunkt bereits erreicht hat, warnt ein Krypto-Analyst vor verfrühtem Optimismus. Seiner Einschätzung nach ähnelt die aktuelle Marktlage auffällig dem Verlauf des Bärenmarktes 2022. Damals folgte auf den Verlust des wichtigen 200-Wochen-Durchschnitts eine weitere massive Verkaufswelle, bevor Bitcoin schließlich seinen endgültigen Boden fand.
Der Analyst geht deshalb davon aus, dass die eigentliche Kapitulation noch bevorstehen könnte und sich ein nachhaltiger Boden erst in den kommenden Monaten bildet.
Das Wichtigste im Überblick:
- Ein Krypto-Analyst sieht auffällige Parallelen zum Bärenmarkt 2022 und hält eine finale Kapitulationsphase bei Bitcoin weiterhin für wahrscheinlich.
- Nach seiner Analyse könnte ein sogenanntes Death Cross im Wochenchart erneut eine größere Abwärtsbewegung ankündigen, wie sie bereits im letzten Bärenmarkt zu beobachten war.
- Der Experte erwartet einen möglichen Tiefpunkt erst im Bereich von 42.000 bis 43.000 US-Dollar und sieht den aktuellen Rückgang noch nicht als Ende der Korrektur.
Analyst erkennt Parallelen zum Bärenmarkt 2022
Im Mittelpunkt der Analyse steht der Wochenchart von Bitcoin. Laut dem Experten habe Bitcoin – wie bereits im Jahr 2022 – zunächst den viel beachteten 200-Wochen-Durchschnitt unterschritten. Anschließend bilde sich erneut die gleiche Konstellation der gleitenden Durchschnitte heraus, die damals in einem sogenannten Death Cross endete.
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Ein Death Cross entsteht, wenn ein kurzfristiger gleitender Durchschnitt unter einen langfristigen Durchschnitt fällt und wird von vielen Charttechnikern als mögliches Signal für einen anhaltenden Abwärtstrend gewertet.
Der Analyst argumentiert, dass Bitcoin nach diesem Signal im Jahr 2022 nochmals rund 30 Prozent verlor, bevor schließlich das endgültige Tief erreicht wurde.
Finale Kapitulation soll noch bevorstehen
Nach Einschätzung des Marktbeobachters fehlt bislang vor allem eines: die typische Kapitulationsphase, die bisher jeden größeren Bitcoin-Bärenmarkt beendet habe.
Er verweist auf steigende realisierte Verluste, zunehmende Unsicherheit unter Anlegern und eine weiterhin angespannte Marktstimmung. Diese Faktoren würden zwar auf einen fortgeschrittenen Bärenmarkt hindeuten, die eigentliche Panikphase sei seiner Meinung nach jedoch noch nicht erreicht.
Aus diesem Grund hält er die derzeitigen Kurse nicht für attraktiv genug, um bereits von einer langfristigen Bodenbildung auszugehen.
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Kursziel zwischen 42.000 und 43.000 US-Dollar
Leitet man die Größenordnung der Bewegung aus dem historischen Verlauf von 2022 ab, kommt der Analyst auf einen möglichen Zielbereich zwischen 42.000 und 43.000 US-Dollar.
Dort würden nach seiner Analyse mehrere technische Unterstützungen zusammenlaufen, darunter frühere Akkumulationszonen sowie weitere langfristige Chartindikatoren. Gleichzeitig erwartet er den möglichen Abschluss der Korrektur erst im Zeitraum zwischen September und Oktober 2026.
Ob dieses Szenario tatsächlich eintritt, bleibt allerdings offen. Historische Muster können sich wiederholen, sie liefern jedoch keine Garantie für zukünftige Kursentwicklungen.
Liquid Chain könnte vom nächsten Marktzyklus profitieren
Während viele etablierte Kryptowährungen aktuell unter der schwachen Marktstimmung leiden, richten einige Anleger ihren Blick bereits auf neue Projekte mit langfristigem Wachstumspotenzial. Dazu zählt unter anderem Liquid Chain, eine Layer-3-Blockchain, die die Liquidität von Bitcoin, Ethereum und Solana innerhalb eines gemeinsamen Netzwerks zusammenführen möchte. Ziel ist es, DeFi-Anwendungen effizienter zu machen und Kapital einfacher zwischen den größten Blockchain-Ökosystemen bewegen zu können.
Der native LIQUID-Token befindet sich derzeit noch im Vorverkauf. Dadurch erhalten interessierte Anleger die Möglichkeit, bereits vor dem offiziellen Börsenstart einzusteigen. Da das Projekt schon in der frühen Phase auf großes Interesse stößt, rechnen einige Marktbeobachter mit einem erfolgreichen Marktstart. Optimistische Analysten halten nach dem Listing sogar eine Wertsteigerung um mehr als das 10-fache gegenüber dem aktuellen Vorverkaufspreis für möglich.
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