Eigentlich hätten die Nachrichten bullish sein müssen: Der CLARITY Act, eines der wichtigsten Krypto-Gesetzesvorhaben der USA, hat die nächste große Hürde genommen. Doch statt einer nachhaltigen Rallye folgte bei Bitcoin ein massiver Abverkauf. Innerhalb kurzer Zeit verlor BTC rund 5 Prozent an Wert, wodurch etwa 80 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung ausgelöscht wurden.
Zusätzlich wurden laut Daten Positionen im Wert von rund 980 Millionen Dollar liquidiert. Viele Anleger fragen sich deshalb nun, warum Bitcoin trotz scheinbar extrem positiver Nachrichten so stark gefallen ist.
Das Wichtigste im Überblick:
- Bitcoin verlor nach dem Fortschritt des CLARITY Acts rund 5 Prozent an Wert.
- Der Abverkauf wurde zusätzlich durch enttäuschende Nachrichten vom China-Gipfel verstärkt.
- Technische Analysten sehen trotz der Korrektur weiterhin eine langfristig bullishe Marktstruktur.
CLARITY Act sorgt zunächst für Euphorie
Der Kursanstieg begann mit der Abstimmung rund um den CLARITY Act im US-Senat. Das Gesetz soll langfristig für klarere Regeln im Kryptomarkt sorgen und gilt deshalb für viele Marktteilnehmer als historisch wichtige Entwicklung.
Bitcoin reagierte zunächst äußerst positiv. Der Kurs sprang innerhalb weniger Stunden stark an und erreichte erneut die Region um 82.000 Dollar. Doch kurz darauf drehte der Markt plötzlich nach unten.
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„Sell the News“ statt nachhaltiger Rallye?
Viele Analysten sprechen inzwischen von einem klassischen „Sell the News“-Ereignis. Dabei steigen Märkte bereits im Vorfeld positiver Nachrichten stark an, bevor Anleger nach dem tatsächlichen Ereignis Gewinne mitnehmen.
Genau dieses Verhalten war zuletzt offenbar auch bei Bitcoin zu beobachten. Nachdem der CLARITY Act den nächsten Schritt Richtung vollständiger Senatsabstimmung geschafft hatte, setzte ein massiver Verkaufsdruck ein.
Is Bitcoin being manipulated?
Bitcoin dumped 5% after the most bullish crypto legislation in US history passed.
It is down $4,100 since the CLARITY Act advanced to a full Senate vote, wiping $80 billion from its market cap and liquidating $980 million in positions.
The China… pic.twitter.com/6E5IpBBSLl
— Bull Theory (@BullTheoryio) May 17, 2026
Die Folge: Der Kurs fiel um rund 4.100 Dollar und löschte sämtliche Gewinne der vorherigen Rallye wieder aus.
China-Gipfel verschärft die Situation zusätzlich
Zusätzlichen Druck brachte anschließend die geopolitische Lage. Nachdem bekannt wurde, dass beim China-Gipfel offenbar keine Gespräche über mögliche Zollvereinbarungen stattgefunden hatten, verschlechterte sich die Stimmung an den Finanzmärkten deutlich.
Gerade risikoreiche Anlagen wie Kryptowährungen reagierten empfindlich auf diese Entwicklung. Bitcoin beschleunigte daraufhin den laufenden Abverkauf weiter.
Viele Marktbeobachter sehen deshalb nicht nur den CLARITY Act als Ursache der Bewegung, sondern vor allem die Kombination aus Gewinnmitnahmen und makroökonomischer Unsicherheit.
Analysten bleiben trotz Crash bullish
Trotz der heftigen Korrektur sehen einige Analysten die langfristige Struktur von Bitcoin weiterhin positiv.
Der bekannte Krypto-Analyst Crypto Tice verweist darauf, dass Bitcoin zuletzt gleichzeitig den unteren Bereich eines langfristigen Aufwärtskanals sowie das Allzeithoch des vorherigen Marktzyklus getestet habe.
Genau diese Konstellation sei bereits in früheren Marktphasen aufgetreten. Damals folgte anschließend eine massive Aufwärtsbewegung von mehreren hundert Prozent.
I'LL BE BLUNT.
Bitcoin just retested the lower channel AND the previous cycle ATH simultaneously.
Last time this confluence appeared?
Bottom. Then 400% pump.Lower channel defended.
Previous cycle ATH reclaimed.
Confluence confirmed.Nobody believed it last time either.… pic.twitter.com/p3NIlHUNM2
— Crypto Tice (@CryptoTice_) May 17, 2026
Laut seiner Analyse bleibt besonders wichtig, dass Bitcoin diese entscheidende Unterstützungszone bislang verteidigen konnte.
Kommt nach der Volatilität die nächste Rallye?
Die aktuellen Bewegungen zeigen erneut, wie volatil der Kryptomarkt trotz wachsender institutioneller Adoption weiterhin bleibt.
Kurzfristig dürften Themen wie Zinspolitik, geopolitische Spannungen und regulatorische Entwicklungen weiterhin starken Einfluss auf Bitcoin haben. Gleichzeitig sehen viele Analysten langfristig weiterhin großes Potenzial – insbesondere wenn regulatorische Klarheit in den USA tatsächlich weiter voranschreitet.
Für Anleger bleibt der Markt damit weiterhin extrem spannend. Denn genau solche Phasen starker Unsicherheit waren in früheren Zyklen häufig die Grundlage für die nächsten großen Bewegungen.
Könnte Liquid Chain ($LIQUID) vom nächsten Zyklus profitieren?
Während Bitcoin aktuell stark schwankt, suchen viele Anleger bereits nach kleineren Projekten mit höherem Wachstumspotenzial. Besonders häufig wird dabei derzeit Liquid Chain ($LIQUID) diskutiert.
Das Projekt entwickelt eine Layer-3-Infrastruktur, die die Liquidität verschiedener Netzwerke wie Bitcoin, Ethereum und Solana miteinander verbinden soll. Ziel ist es, die Fragmentierung im DeFi-Bereich zu reduzieren und Cross-Chain-Transaktionen deutlich effizienter zu machen.
Der dazugehörige $LIQUID-Token befindet sich aktuell noch im Presale. Anleger können dadurch bereits vor dem offiziellen Börsenlisting zu einem günstigen Einstiegspreis investieren.
Da der Presale-Preis schrittweise angehoben wird, profitieren frühe Käufer bereits vor dem Launch von ersten Buchgewinnen. Sollte der nächste große Krypto-Zyklus starten, halten einige Analysten bei Infrastrukturprojekten wie Liquid Chain langfristig deutlich höhere Bewertungen und einen Kursanstieg um mehr als das 10-fache für möglich.
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