Immer mehr Unternehmen entdecken Kryptowährungen als strategischen Bestandteil ihrer Bilanz. Besonders bekannt ist dabei das Beispiel von Strategy (ehemals MicroStrategy), das früh auf Bitcoin setzte und damit eine völlig neue Kategorie von Corporate Treasury Management etablierte.

Statt überschüssige Liquidität in klassischen Anlagen zu parken, wird Kapital zunehmend in digitale Assets allokiert – mit dem Ziel, langfristig Wert zu speichern und von strukturellem Wachstum zu profitieren. Dieser Trend gewinnt weiter an Dynamik, da institutionelle Akteure nach Alternativen im aktuellen makroökonomischen Umfeld suchen und Kryptowährungen zunehmend als eigenständige Anlageklasse betrachten. Einige Treasuries haben sich auch entschieden, Altcoins zu kaufen. 

Doch nun finden  Experten eine andere Krypto-Treasury deutlich spannender:

Das Wichtigste im Überblick:

  • Analysten finden diese Krypto-Treasury besser als Strategy.
  • Cypherpunk Technologies setzt auf Zcash als primäres Asset.
  • Bewertung günstig, Aktie wird unter NAV gehandelt.

Bullishe Divergenz bei Zcash: Analysten sehen klare Akkumulationsphase

Die aktuellen Einschätzungen mehrerer Analysten deuten auf ein spannendes Setup rund um Zcash hin. Im Zentrum steht eine klassische bullishe Divergenz: Während fundamentale Netzwerkdaten neue Höchststände erreichen, bleibt das Markt-Sentiment überraschend verhalten. Konkret liegt die Hashrate auf einem Allzeithoch, was auf eine hohe Sicherheit und steigende Miner-Aktivität hindeutet. Gleichzeitig verharrt der Fear & Greed Index im neutralen Bereich – ein Zeichen dafür, dass der Markt diese Entwicklung bislang nicht vollständig einpreist.

Der Preis von rund 237 US-Dollar liegt zudem unter früheren Hochs, was die Diskrepanz weiter verstärkt. Analysten interpretieren diese Kombination aus steigender Netzwerkinfrastruktur und gedämpfter Marktstimmung als potenzielle Akkumulationsphase. Historisch gesehen entstehen solche Setups häufig in frühen Phasen größerer Aufwärtsbewegungen, wenn institutionelle Akteure beginnen, Positionen aufzubauen, ohne sofort für breite Aufmerksamkeit zu sorgen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Einstieg von Foundry in das Zcash-Ökosystem. Die geplante Einführung eines eigenen Mining-Pools wird als starkes Signal für institutionelles Vertrauen gewertet. Gerade im Mining-Bereich gelten solche Entscheidungen als besonders kapitalintensiv und langfristig orientiert. Zusammengenommen ergibt sich laut Analysten ein asymmetrisches Chancen-Risiko-Profil: Hohe Netzwerksicherheit, steigende Beteiligung großer Akteure und gleichzeitig noch verhaltene Marktstimmung könnten eine Grundlage für zukünftige Kursdynamik bilden.


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Cypherpunk Technologies: Hebel auf Zcash mit strukturellem Discount

Im Fokus der Analysten steht dabei insbesondere Cypherpunk Technologies (CYPH), ein Unternehmen, das als eine Art indirekter Hebel auf Zcash betrachtet wird. Cypherpunk hält einen signifikanten Bestand an ZEC und positioniert sich strategisch im Bereich digitaler Assets mit Fokus auf Privatsphäre-Technologien. Damit unterscheidet sich das Unternehmen bewusst von klassischen Bitcoin-Treasury-Strategien und setzt gezielt auf ein spezifisches Narrativ innerhalb des Kryptomarktes.

Ein zentraler Aspekt der Investment-These ist der sogenannte Discount zum Net Asset Value (NAV). Das bedeutet, dass die Marktbewertung von Cypherpunk unter dem Wert der gehaltenen Assets liegt. Für Investoren eröffnet sich dadurch die Möglichkeit, indirekt Zcash-Exposure zu einem vergünstigten Preis zu erwerben. Gerade in Kombination mit einer möglichen Neubewertung von Zcash selbst entsteht hier laut Analysten ein potenziell doppelter Hebel: Steigt der ZEC-Preis und reduziert sich gleichzeitig der NAV-Discount, könnte dies überproportionale Kursbewegungen bei CYPH auslösen.

Hinzu kommt, dass Cypherpunk als börsennotiertes Unternehmen für institutionelle Investoren leichter zugänglich ist als direkte Krypto-Investments. Dies könnte insbesondere dann relevant werden, wenn das Interesse an Privacy-Coins wieder zunimmt. Die Kombination aus hoher ZEC-Allokation, strukturellem Bewertungsabschlag und wachsendem institutionellen Interesse macht Cypherpunk laut Analysten zu einem der spannendsten Vehikel im aktuellen Marktumfeld – insbesondere im Kontext der beschriebenen bullischen Divergenz bei Zcash.

Bereits im Februar verwies der Analyst Jonny auf genau dieses Bewertungsgefälle. Er betonte, dass Cypherpunk Technologies mit einer Marktkapitalisierung von rund 36,5 Millionen US-Dollar deutlich unter dem Wert seiner Zcash-Bestände gehandelt wird, die sich auf etwa 71,2 Millionen US-Dollar belaufen. Daraus ergibt sich ein Abschlag von rund 50 %. Für Investoren bedeutet das: Sie können indirekt ZEC zu einem massiven Discount kaufen – ein klassisches Value-Setup im Krypto-Treasury-Segment.


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Christoph Peterson
Christoph Peterson
Krypto Redakteur

Vor einigen Jahren hat Christoph das Thema Kryptowährungen für sich entdeckt und ist seither leidenschaftlich als Autor und Enthusiast in diesem Bereich aktiv. Sein Interesse gilt vor allem den Themen Kryptowährungen, Blockchain-Technologie und Security Token Offerings (STOs). Als regelmäßiger Autor... Mehr lesen

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