Am Kryptomarkt geht’s drunter und drüber. Der Bitcoin-Kurs ist am Wochenende auf 75.000 Dollar gefallen und die Nervosität der Marktteilnehmer hat sich auch auf Altcoins schnell ausgebreitet. Ethereum ist auf Wochensicht um bis zu 20 % eingebrochen und hat allein gestern Verluste im zweistelligen Prozentbereich eingebracht. Nun stehen Anleger vor der großen Frage, ob das der Anfang vom Ende ist, oder ob sich jetzt eine gute Gelegenheit ergibt, um bei Ethereum nochmal günstig einzusteigen.

Kryptomarkt unter Druck

Eine Verkettung von Ereignissen hat dazu geführt, dass es am Samstag zu einem Crash am Kryptomarkt gekommen ist. Die Liquidität ist am Wochenende dünn und die Ereignisse haben sich überschlagen. Da nur der Kryptomarkt rund um die Uhr handelbar ist, entlädt sich die Unsicherheit der Marktteilnehmer hier immer zuerst. Das war auch diesmal wieder zu beobachten.

Während der Bitcoin-Kurs um über 8 % nachgegeben hat und auf 75.000 Dollar gefallen ist, war der Abverkauf bei Altcoins wie Ethereum noch stärker zu spüren. Der $ETH-Kurs ist allein gestern um über 10 % gefallen und auf rund 2.200 Dollar gefallen. Für viele ist klar, dass das der Anfang vom Ende ist. Dabei könnte sich genau dieser Moment jetzt als günstige Gelegenheit erweisen, um Ethereum zu kaufen.


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Entscheidende Marke

Wie ein Blick auf den Chart zeigt, bewegt sich Ethereum genau jetzt an einer entscheidenden Marke. Nachdem der Support im Bereich um 2.500 Dollar nicht gehalten hat, wird nun die 2.200 Dollar Marke entscheidend. Beim ersten Antesten hat diese Marke auch gehalten, allerdings dürfte sich erst morgen mit dem Öffnen der Börsen zeigen, wo die Reise nun wirklich hingeht.

Aus charttechnischer Sicht zeigt sich, dass im Bereich um 2.200 Dollar schon früher eine Phase der Akkumulation stattgefunden hat, die anschließend in einen steilen Anstieg übergegangen ist. Wichtiger als die charttechnisch relevanten Marken werden aber die politischen Ereignisse, die in der kommenden Woche den Markt bestimmen.


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Entwarnung aus den USA?

Die Ereignisse, die am Wochenende zum Crash geführt haben, könnten auch in der kommenden Woche wieder für eine Erholung sorgen. Am Samstag hat es nach Explosionen im Iran noch danach ausgesehen, als würden die USA einmarschieren, während sich inzwischen beide Seiten verhandlungsbereit zeigen.

Außerdem ist der Shutdown, der die US-Regierung seit Samstag wieder im Griff hat, diesmal wohl nur von kurzer Dauer, sodass es hier schon in der kommenden Woche Entwarnung geben könnte. Damit fallen zwei große Störfaktoren möglicherweise weg, was dazu führen könnte, dass die Risikobereitschaft der Anleger wieder steigt.

Da Ethereum fundamental hervorragend aufgestellt ist und sich an diesen Daten in den letzten 48 Stunden auch nichts geändert hat, dürfte die aktuelle Reaktion der Marktteilnehmer eher eine Überreaktion sein, was oft eine ähnlich starke Gegenbewegung zur Folge hat. Bevor man nun aber im großen Stil einsteigt, um den Dip zu kaufen, lohnt es sich auf jeden Fall, die Entwicklungen beim Öffnen der Börsen am Montag abzuwarten, um ein Gespür dafür zu bekommen, ob sich die Märkte eher beruhigen, oder ob es nochmal zu einer starken Bewegung kommt.


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Manuel Lippitz

Nach 10 Jahren als leitender Angestellter hat sich Manuel 2019 mit einer eigenen Immobilienfirma in die Selbstständigkeit gewagt. Bis heute hat er vier Unternehmen gegründet oder mit aufgebaut und mit dem Bau des ersten eigenen Mining Rigs wurde neben der... Mehr lesen

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