Am Kryptomarkt spitzt sich die Lage weiter zu. Während Bitcoin seit Tagen in einer engen Range schwankt und viele Anleger auf einen Ausbruch warten, rückt ein Ereignis in den Fokus, das laut Analysten das Potenzial für einen massiven Umbruch hat. Bereits morgen steht der nächste Zinsentscheid der Bank of Japan an und die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung liegt laut aktuellen Marktdaten bei fast 99 %. Für den Kryptomarkt könnte das weitreichende Folgen haben, wie ein Analyst nun anmerkt.

In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass Zinserhöhungen aus Japan für Bitcoin alles andere als harmlos waren. Nach jeder einzelnen Anpassung kam es zu teils abrupten Kursrückgängen von 20 % oder mehr. Analysten betonen, dass es nicht um die konkrete Höhe der Zinserhöhung geht. Entscheidend ist vielmehr das Signal, das Japan damit sendet. Die Phase extrem günstiger globaler Liquidität neigt sich dem Ende zu. In diesem Zusammenhang warnen einige bereits vor einem großen Reset am Kryptomarkt.

Das Ende des Yen Carry Trades

Über Jahre hinweg war Japan die günstigste Quelle für Kapital weltweit. Investoren konnten sich zu nahezu null Prozent Yen leihen, das Geld in US-Dollar tauschen und damit Aktien, Anleihen, Immobilien oder Kryptowährungen kaufen. Auch Bitcoin profitierte massiv von diesem sogenannten Yen Carry Trade. Ein erheblicher Teil der globalen Risikoinvestitionen wurde indirekt durch billiges japanisches Geld finanziert.

Mit steigenden Zinsen ändert sich diese Dynamik schlagartig. Sobald das Halten dieser gehebelten Positionen teurer wird, müssen Investoren reagieren. In vielen Fällen bedeutet das, Vermögenswerte zu verkaufen, um Kredite zurückzuführen oder Margins zu sichern. Bitcoin steht dabei ganz oben auf der Liste, weil er rund um die Uhr handelbar und extrem liquide ist. Wenn kurzfristig Liquidität benötigt wird, wird zuerst das verkauft, was sich am schnellsten zu Geld machen lässt.

Warum die Abverkäufe so heftig ausfallen können

Ein weiteres Problem ist das Timing. Solche Umschichtungen passieren oft während illiquider Handelszeiten, insbesondere in den asiatischen Nachtstunden. Dann fehlen Käufer, und selbst vergleichsweise moderate Verkaufsorders können massive Kursbewegungen auslösen. Genau dieses Muster war in den vergangenen Wochen immer wieder zu beobachten. Plötzliche Abverkäufe ohne News, steigende Volatilität und starke Bewegungen außerhalb der US-Handelszeiten.

Sollte die Bank of Japan nicht nur die Zinsen anheben, sondern zusätzlich signalisieren, dass weitere Schritte folgen könnten, würde das den Druck auf gehebelte Positionen weiter erhöhen. Analysten sprechen in diesem Zusammenhang von einem möglichen „Reset“, nicht nur für Bitcoin, sondern für den gesamten Markt für Risiko-Assets. Gemeint ist damit kein kompletter Kollaps, sondern das Ende einer Phase, in der hohe Hebel und billiges Geld selbstverständlich waren. Die Krypto-Prognosen werden also zumindest kurzfristig düsterer.

Reset statt Kollaps

Wichtig ist dabei die Einordnung, wie der Analyst betont. Ein solcher Reset bedeutet nicht, dass Bitcoin wertlos wird oder langfristig scheitert. Im Vergleich zu früheren Zyklen ist der Markt heute deutlich reifer, institutioneller und besser vernetzt. Dennoch könnte eine Phase erzwungener Verkäufe bevorstehen, die kurzfristig schmerzhaft ausfällt. Gerade überhebelte Positionen wären davon besonders betroffen.

Gleichzeitig betonen erfahrene Marktbeobachter, dass genau solche Phasen historisch oft gute Gelegenheiten geboten haben, um Kryptowährungen zu kaufen. Während kurzfristig also Vorsicht geboten ist, richtet sich der Blick vieler Investoren bereits auf die Zeit danach. Viele weichen auch bereits auf Altcoins aus, die von diesen Entwicklungen nicht betroffen sein könnten, wobei vor allem Bitcoin Hyper ($HYPER) immer mehr Analysten und Investoren überzeugt.

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Bitcoin Hyper als Alternative

Bitcoin Hyper entwickelt eine Layer-2-Lösung, die Bitcoin erstmals vollständig für den DeFi-Bereich öffnen soll. Statt Bitcoin nur als passiven Wertspeicher zu halten, können Nutzer ihre Coins auf die neue Hyper Chain bridgen und dort aktiv in dezentralen Anwendungen einsetzen, beispielsweise für Lending, Staking oder den Handel auf dApps. Die technische Basis bildet dabei die Solana Virtual Machine, die schnelle und günstige Transaktionen ermöglicht, ohne die Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks aufzugeben.


($HYPER Token-Vorverkauf – Quelle: Bitcoin Hyper Website)

Im Zentrum dieses Ökosystems steht der $HYPER-Token, der für Transaktionsgebühren, Liquidität, Staking und Governance benötigt wird. Da sich Bitcoin Hyper noch im Vorverkauf befindet und bereits fast 30 Millionen Dollar umgesetzt wurden, sehen viele Analysten hier eine einmalige Gelegenheit. Da der Kurs während des Vorverkaufs nicht schwankt, sind Investoren zumindest in dieser Zeit nicht von Kursschwankungen betroffen und nach dem Launch des Mainnets und dem Börsenlisting könnte es schnell zu einem massiven Kursanstieg kommen, wie man es auch schon bei früheren erfolgreichen ICOs beobachten konnte.

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Christoph Peterson
Christoph Peterson
Krypto Redakteur

Vor einigen Jahren hat Christoph das Thema Kryptowährungen für sich entdeckt und ist seither leidenschaftlich als Autor und Enthusiast in diesem Bereich aktiv. Sein Interesse gilt vor allem den Themen Kryptowährungen, Blockchain-Technologie und Security Token Offerings (STOs). Als regelmäßiger Autor... Mehr lesen

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