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Die Kursentwicklung der letzten Wochen lässt am Kryptomarkt nicht unbedingt Euphorie aufkommen. Seit Bitcoin von 126.000 Dollar auf 80.000 Dollar gefallen ist, werden Stimmen laut, dass der Bärenmarkt begonnen hat. Zwar konnte sich die digitale Leitwährung auf über 90.000 Dollar erholen, jeder Anstieg wird seitdem aber schnell wieder abverkauft. Dennoch passiert im Hintergrund einiges, das die Vermutung nahelegt, dass das Schlimmste schon bald überstanden sein könnte. Die Massenadaption schreitet voran, wie die jüngsten Entwicklungen rund um Youtube zeigen.
Das Wichtigste im Überblick:
- Das Youtube Creator-Programm setzt in Zukunft auch auf Auszahlungen in Stablecoins.
- Aktuell ist die Rede von $PYUSD, dem Stablecoin von Paypal.
- Die Integration von Kryptowährungen in Social Media Plattformen dürfte die Massenadaption schnell vorantreiben.
- Auch auf X dürften ähnliche Schritte nicht mehr lange auf sich warten lassen.
- Ethereum könnte zu den größten Gewinnern dieser Entwicklung gehören.
Stablecoin-Auszahlungen
Youtube ist die mit Abstand größte Plattform im Long-Video-Bereich und seit dem Hype um TikTok spielen auch Kurzvideos eine immer größere Rolle auf der Plattform. Durch ein faires Vergütungsmodell für Creator sind diese gerne bereit, der Plattform Content zur Verfügung zu stellen.
Wer sich mit 1.000 Abonnenten und 4.000 Stunden Watchtime für das Partnerprogramm qualifiziert, kann vor seinen Videos Werbung einblenden lassen. Diese Werbung müssen die Betreiber Youtube natürlich bezahlen und Youtube teilt die Einnahmen wiederum mit den Creatorn. Wie nun bekannt wurde, werden in Zukunft auch Auszahlungen mit dem Stablecoin $PYUSD von Paypal möglich.
🔥 NOW: YouTube lets U.S. creators receive payouts in PayPal's PYUSD stablecoin as the platform integrates crypto payment options, per Fortune. pic.twitter.com/c9Q0wWK8vV
— Cointelegraph (@Cointelegraph) December 12, 2025
Der Schritt macht deutlich, dass Kryptowährungen sich nach und nach in den Mainstream bewegen und die Adaption der Stablecoins dürfte früher oder später auch zu Kapitalzuflüssen in andere Coins wie Bitcoin, Ethereum oder Solana führen.
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Erst der Anfang
Viele Anleger haben das Gefühl, dass sie die Chancen, die der Kryptomarkt zu bieten hat, bereits verpasst haben. Ein Bitcoin-Kurs von über 100.000 Dollar hat viele daran gehindert, Kryptowährungen zu kaufen. Von Aktien kennt man das nicht, dass die Kurse so hoch steigen, da vorher schon lange Aktiensplits durchgeführt werden würden, um die psychologische Hürde zu überwinden.
Bei Bitcoin gibt es keine Splits und der hohe Kurs schreckt nach wie vor viele Anleger ab. Wenn man sich allerdings die langfristigen Krypto-Prognosen anschaut und sieht, dass die Massenadaption zwar voranschreitet, aber immer noch am Anfang steht, wird schnell deutlich, welches Potenzial hier schlummert.
Analysten gehen davon aus, dass sich allein das Stablecoin-Volumen in den nächsten Jahren noch mehr als verzehnfachen wird. Der Großteil davon fällt auf Ethereum, wobei hier für jede Transaktion $ETH geburnt wird, was wiederum zu einem deflationären Angebot führt, das massive Kurssteigerungen nach sich ziehen kann. Nicht umsonst sprechen Investoren wie Tom Lee Ethereum-Prognosen von bis zu 100.000 Dollar aus.
Tom Lee just dropped a BOMB: $ETH to $100k
But he says most of you are making ONE critical mistake
You're looking at today's price instead of the supercycle ahead
He's in a $3 BILLION LOSS on his $ETH position btw https://t.co/UdMQyF1A8A pic.twitter.com/JoEGrLeUtZ
— Leshka.eth ⛩ (@leshka_eth) December 11, 2025
Auch die Bitcoin-Prognosen fallen ähnlich bullish aus. Die Tatsache, dass ein einziges Unternehmen schon Bitcoin im Wert von über 50 Milliarden Dollar besitzt und den Kurs dadurch in die Höhe getrieben hat, macht deutlich, dass es nicht viele Unternehmen braucht, die zumindest 1 – 5 % ihrer Cash-Reserven in Bitcoin investieren, um den Kurs noch deutlich höher zu treiben.
Creator-Auszahlungen in Stablecoins sind nur ein weiterer Schritt, wobei Kryptowährungen durch Social Media Plattformen am ehesten Einzug im Alltag vieler Nutzer finden könnten. Auch auf X dürfte eine entsprechende Integration nicht mehr lange auf sich warten lassen.
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