Es sind außergewöhnliche Zeiten am Kryptomarkt. Der Bitcoin-Kurs notiert aktuell bei 86.000 Dollar. Damit hätte vor knapp zwei Monaten wohl niemand gerechnet. Damals hat die digitale Leitwährung ein Allzeithoch von 126.000 Dollar erreicht und viele waren sicher, dass der Kurs bis zum Jahresende noch auf über 150.000 Dollar steigen wird. Gekommen ist es anders. Nachdem der Markt schon angeschlagen war, hat J.P. Morgen einen vernichtenden Bericht über das Bitcoin Treasury Unternehmen Strategy veröffentlicht. Das hat nun offenbar Konsequenzen für die Bank.
J.P. Morgen übt Druck auf Strategy aus
Gemessen an ihrer Marktkapitalisierung ist J.P. Morgan Chase die größte Bank der Welt. Strategy ist das größte Bitcoin Treasury Unternehmen der Welt. Hier treffen also zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Banken haben Bitcoin lange gefürchtet und versuchen nun, die Welle mitzureiten und passen sich etwa mit eigenen Stablecoins und weiteren Adaptionen an.
Dennoch hat J.P. Morgan in der letzten Woche einen Bericht veröffentlicht, der Strategy-Aktionäre und Bitcoin-Investoren stark verunsichert hat. Hintergrund ist, dass MSCI Inc. neue Richtlinien bezüglich Krypto Treasury Unternehmen in seinen Indizes plant. Unternehmen, die mehr als 50 % ihrer Bewertung durch digitale Vermögenswerte erreichen, könnten demnach aus den wichtigsten Indizes wie dem MSCI USA und vielen weiteren ausgeschlossen werden. Das hätte einen massiven Kursrutsch zur Folge.
RISKY: 🇺🇸 Strategy may likely be removed from the Nasdaq 100 and MSCI USA! 😱 pic.twitter.com/l8U9tcg3YK
— Coinvo (@Coinvo) November 21, 2025
Saylor hat sich bereits dazu geäußert und auf das operative Geschäft von Strategy hingewiesen, das immerhin einen Jahresumsatz von 500 Millionen Dollar generiert. Auch zahlreiche Bitcoin-basierte Kreditprodukte wurden in diesem Jahr auf den Markt gebracht, sodass Saylor keinen Ausschluss befürchtet.
J.P. Morgan hat den Aufhänger dennoch für einen Bericht genutzt, um die ohnehin schon angespannten Marktteilnehmer am Kryptomarkt auf das Schlimmste vorzubereiten. Die Strategy-Aktie und Bitcoin gerieten dadurch in der vergangenen Woche nochmal massiv unter Druck. Das hat nun offenbar Konsequenzen für die Bank.
User boykottieren J.P. Morgan
David gegen Goliath Geschichten gibt es an den Finanzmärkten immer wieder. Bitcoin gegen das traditionelle Finanzsystem war schon so eine Geschichte und sie scheint zugunsten von Bitcoin auszugehen. Auch der Short Squeeze der GameStop-Leerverkäufer war so eine Geschichte, bei der sich Kleinanleger auf Reddit zusammengetan haben, um den Aktienkurs von GameStop in die Höhe zu treiben und so Hedgefonds in die Knie zu zwingen.
Nun zeichnet sich erneut ein ähnliches Bild ab, wenn auch nicht ganz so heftig. Der Bericht von J.P. Morgan hat inzwischen offenbar bereits Konsequenzen für die Bank. Berichte über tausende geschlossene Konten machen die Runde, da die Bitcoin-Community die Bank nun boykottiert.
⚡️ LATEST: Strategy and Bitcoin supporters call for a boycott of JP Morgan after crypto treasury companies were excluded from major market indexes. pic.twitter.com/IJttxlkpiL
— Cointelegraph (@Cointelegraph) November 24, 2025
Darüber berichten nicht nur die größten Nachrichtenportale, auf X finden sich auch bereits zahlreiche Kunden der Bank, die selbst posten, dass sie ihr Konto bei J.P. Morgan schließen und auch die Kreditkarten des Unternehmens nicht mehr nutzen wollen. Dabei handelt es sich teilweise um sehr einflussreiche Nutzer mit Reichweiten von Millionen Followern.
I cancelled my JPM account and moved entire account to Wells. Also, don’t use chase credit card if you’re worried about fraud. More to come. pic.twitter.com/wi645YqdII
— Grant Cardone (@GrantCardone) November 23, 2025
Der Fall macht einmal mehr deutlich, dass der Kryptomarkt vor allem in den USA längst keine Randerscheinung mehr ist und die Community inzwischen enormen Einfluss hat. Nicht umsonst hat sich Donald Trump im Wahlkampf früh auf die Seite der Krypto-Investoren gestellt und damit auch ein Stück weit zu seinem Sieg beigetragen.
Aktuell deutet vieles darauf hin, dass sich der Markt nun vom Schock der letzten Wochen erholt, der unter anderem durch MSCI Inc. und J.P. Morgan ausgelöst wurde. Bitcoin startet mit leichten Gewinnen in die neue Woche und unter den Altcoins ist es vor allem der Best Wallet Token ($BEST), der für Aufsehen sorgt.
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Best Wallet Token vor dem Start
Die Krypto-Community wird größer und einflussreicher, das ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Der Kryptomarkt ist ein Wachstumsmarkt und wird in den nächsten Jahren wohl noch deutlich größer werden. Das bedeutet, dass auch immer mehr Nutzer Wallets benötigen werden, um ihre Coins zu verwahren. Die Best Wallet gehört hier bereits zu den beliebtesten Anbietern mit hunderttausenden aktiven Nutzern.
Mit $BEST kommt nun der offizielle Token zur Wallet auf den Markt, sodass sich für Anleger die seltene Gelegenheit ergibt, von Anfang an in ein Projekt zu investieren, das bereits eine riesige Nutzerbasis hat. Der $BEST-Token ist derzeit nämlich noch im Vorverkauf erhältlich, allerdings nur noch für wenige Tage.
($BEST Token-Vorverkauf – Quelle: Best Wallet Token Website)
Wer den $BEST-Token hält und die Best Wallet nutzt, bezahlt in Zukunft niedrigere Swap-Gebühren und bekommt Zugang zu zahlreichen weiteren Premium-Funktionen. Aber auch ohne die Wallet kann sich hier eine einmalige Chance ergeben, da der Vorverkauf bereits über 17 Millionen Dollar eingebracht hat, weshalb sich die $BEST-Prognosen der Analysten überschlagen.
Viele erwarten aufgrund der hohen Nachfrage während des Vorverkaufs einen enormen Kursanstieg nach dem Börsenlisting, das schon in dieser Woche stattfindet. Außerdem ist ein Großteil der bisher verkauften $BEST-Token bereits im Staking-Protokoll gebunden, um passive Einnahmen zu generieren, wodurch die Chance auf eine Kursexplosion beim Launch steigt, da gestakte Token nicht sofort wieder verkauft werden können und das Angebot dadurch zusätzlich verknappt wird.
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