Der Kryptomarkt zeigte sich in der vergangenen Woche von seiner stärksten Seite. Bitcoin markierte mehrere neue Allzeithochs, während Ethereum mit einem dynamischen Ausbruch über die psychologisch wichtige Marke von 3.000 US-Dollar überraschte. Trotz leichter Gewinnmitnahmen zum Wochenstart behauptet sich ETH weiterhin knapp oberhalb dieses Niveaus. Mit einem Wochenplus von rund 20 Prozent entwickelte sich Ethereum doppelt so stark wie Bitcoin und baut damit auch im ETH/BTC-Verhältnis seine relative Stärke weiter aus.

Analysten sprechen von einer Trendwende zugunsten von Ethereum – und ein prominenter Hedgefonds-Manager sorgt nun mit einer besonders ambitionierten Prognose für Aufsehen: Er hält sogar einen 100x-Anstieg für möglich.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Hedgefonds-Manager Eric Jackson sieht für Ethereum langfristig ein 100x-Potenzial.
  • Möglich wird dieses Szenario laut Jackson durch ein neues Finanzsystem.
  • ETH-Staking in ETFs könnte institutionelle Nachfrage stark ankurbeln.
  • Der deflationäre ETH-Mechanismus und reale Rendite schaffen Angebotsdruck.
  • Merlijn The Trader sieht Parallelen zur vertikalen Rallye von 2020.
  • Ted nennt 4.000 US-Dollar als nächstes Ziel im laufenden Aufwärtstrend.
  • Bei 3.200 US-Dollar droht Short-Squeeze durch massive Liquidationen der Bären.

Ethereum vor dem großen Sprung? Hedgefonds-Manager sieht 100x-Potenzial

Der bekannte Hedgefonds-Manager Eric Jackson von EMJ Capital sorgt mit einer spektakulären Prognose für Aufsehen. Seiner Analyse zufolge könnte der Ethereum-Kurs langfristig auf bis zu 1,5 Millionen US-Dollar steigen – ein potenzieller 100x-Anstieg vom aktuellen Niveau. Möglich sei das nur, wenn sich ein fundamentaler Wandel in der Finanzwelt vollzieht. Jackson sieht Ethereum nicht mehr nur als „digitales Öl“, sondern als künftiges Rückgrat eines neuen Krypto-gestützten Finanzsystems. Dies könnte den Weg fvür eine massive Neubewertung ebnen.

Kurzfristig erwartet Jackson einen massiven Kursschub durch eine entscheidende regulatorische Entwicklung: die erwartete Zulassung von Ethereum-Staking innerhalb börsengehandelter Fonds (ETFs) in den USA – möglicherweise noch vor Oktober. Damit würde Ethereum zu einem Krypto-Asset mit laufender Rendite im ETF-Mantel. Institutionelle Anleger könnten so nicht nur an Kursgewinnen, sondern auch an Staking-Erträgen partizipieren. Zwar gibt es bei Solana schon ein ähnliches Produkt, doch mit der gleichen Spot-ETF-Struktur wäre Ethereum der First-Mover.

In Kombination mit Ethereums deflationärem Charakter seit dem Merge, einer realen Staking-Rendite von rund 3,5 Prozent und wachsenden Einnahmen durch Layer-2-Lösungen sowie Real-World-Assets sieht Jackson ein strukturelles Angebotsdefizit als möglich. Dies könnte eine massive Nachfragewelle auslösen – vor allem durch traditionelle Finanzströme, die bisher größtenteils Bitcoin bevorzugten.

Für den aktuellen Zyklus rechnet EMJ Capital mit einem Kursziel von 10.000 US-Dollar, im Bullenszenario sogar mit 15.000 US-Dollar. Doch der eigentliche Gamechanger liegt laut Jackson in der schrittweisen Ablösung des Fiat-Zahlungssystems durch Krypto-Infrastruktur. Sollte sich Ethereum als dominanter Abwicklungsstandard etablieren, seien selbst siebenstellige Kurse langfristig denkbar. Daraus resultiert die besagte 100x Prognose für ETH.


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Krypto-Analysten werden bullisch: Explodiert ETH jetzt einfach weiter?   

Auch zahlreiche Experten konstatieren aktuell einen bullischen Ausblick für Ethereum. Der Analyst Merlijn The Trader verweist auf ein markantes technisches Signal, das bereits 2020 einen massiven Kursanstieg bei Ethereum einleitete. Damals diente die 50-Tage-Durchschnittslinie als entscheidende Unterstützung – kurz darauf folgte eine vertikale Rallye. Nun deuten die aktuellen Kursmuster laut Merlijn auf eine nahezu identische Konstellation hin. Sollte sich das Szenario erneut bestätigen, könnte diese Bewegung nicht nur Ethereum beflügeln, sondern auch als Startschuss für eine neue Altcoin-Saison dienen.

Der Analyst Ted zeigt sich derweil überzeugt vom aktuellen Aufwärtstrend bei Ethereum. Für ihn bleibt der Kursanstieg intakt – sein nächstes Ziel liegt bei 4.000 US-Dollar. Rücksetzer betrachtet er als Kaufgelegenheiten und nicht als Schwächezeichen. Die bullische Struktur sei laut Ted klar intakt.

Ferner könnte ein Überschreiten der Marke von 3.200 US-Dollar bei Ethereum zahlreiche Short-Positionen aus dem Markt drängen. Rund um dieses Kursniveau befinden sich laut Datenbanken mehrere Liquidationslevels von Bären, die auf fallende Kurse gesetzt haben. Ein Durchbruch könnte daher einen plötzlichen Short Squeeze auslösen und den Aufwärtsdruck weiter verstärken.

Rekordzuflüsse bei Ethereum Spot ETFs treiben Kurs

In den vergangenen Tagen verzeichneten die Ethereum Spot ETFs laut Glassnode die höchsten Nettozuflüsse seit ihrer Einführung. Besonders auffällig: Nahezu täglich wurden in den letzten Wochen positive Kapitalbewegungen gemessen, während Abflüsse kaum eine Rolle spielten. Dieses konstante Anlegerinteresse deutet auf ein zunehmendes Vertrauen institutioneller Investoren hin. Der historische Inflow unterstreicht die wachsende Bedeutung von Ethereum für Anleger.

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Der folgende Krypto-Analyst zeigt sich angesichts der jüngsten Ethereum-ETF-Zuflüsse äußerst optimistisch. Mit einem neuen Allzeithoch bei den Inflows und einem verwalteten Gesamtvolumen von über acht Milliarden US-Dollar sieht er eine klare Trendwende. Dies sei ein Beleg dafür, dass fundamentale Stärken von Ethereum nun auch vom Markt erkannt werden.

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Daniel Robrecht

Nach seinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium entschied sich Daniel für eine Tätigkeit als freiberuflicher Autor und verfasst mittlerweile seit rund 10 Jahren qualitative Publikationen zu diversen Fachthemen. Als Investor sammelte er jahrelang Erfahrung mit Aktien & Kryptowährungen. Neben einem langfristigen Investitionsansatz... Mehr lesen

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