Es sind extrem bullishe Zeiten am Kryptomarkt. Zumindest bei Bitcoin. Die digitale Leitwährung hat mit mehr als 116.000 Dollar heute erneut ein Allzeithoch erreicht. Die Bullen sind nicht mehr zu bremsen und das bringt langsam aber sicher auch die meisten Altcoins wieder in Schwung. Allen voran Ethereum. Der mit Abstand größte Altcoin nach Marktkapitalisierung startet einen Angriff auf die 3.000 Dollar Marke, was nicht zuletzt auch BlackRock, dem größten Vermögensverwalter der Welt, geschuldet ist.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Bitcoin hat ein neues Allzeithoch von mehr als 116.000 Dollar erreicht.
  • Dennoch zeigt sich, dass sich das institutionelle Interesse langsam zu Ethereum verschiebt.
  • BlackRock hat gestern 125 Millionen Dollar in Bitcoin investiert, während 158 Millionen Dollar in Ethereum investiert wuden.
  • BlackRock kauft Bitcoin und Ethereum, um seine Krypto ETFs zu decken. Die Nachfrage nach dem Ethereum ETF war gestern also größer.
  • Ethereum hat in der letzten Woche ein Plus von mehr als 15 % erzielt, während Bitcoin um knapp 7 % gestiegen ist.

BlackRock setzt auf Ethereum

Die Krypto ETFs waren wohl das Beste, was dem Markt passieren konnte, wenn es um die Kursentwicklung geht. Seitdem ist der Einstieg für institutionelle Investoren in den Kryptomarkt deutlich einfacher geworden und das Vertrauen in Kryptowährungen ist gestiegen. Weg vom Internetgeld, das oft von Kriminellen genutzt wird, hin zu einem festen Bestandteil der Wall Street.

Während zunächst nur die Spot Bitcoin ETFs ein voller Erfolg waren und innerhalb kürzester Zeit Milliarden von Dollar an Kapitalzuflüssen generiert haben, sind es nun auch die Ethereum-Fonds, die in Schwung kommen. BlackRock ist der größte Vermögensverwalter der Welt und einer der Emittenten dieser Fonds. Das bedeutet, das Unternehmen kauft Bitcoin und Ethereum, wenn Anleger in den jeweiligen ETF investieren. Und hier zeigt sich nun ein außergewöhnliches Bild.

BlackRock hat gestern 158 Millionen Dollar in die Hand genommen, um Ethereum zu kaufen. Gleichzeitig wurde Bitcoin “nur” für 125 Millionen Dollar gekauft. Es zeigt sich also, dass die Kunden des Finanzgiganten nun auch bei Ethereum auf den Geschmack kommen. Das spiegelt sich auch im Kurs wider.


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Ethereum holt auf

Anleger haben schon gar nicht mehr daran geglaubt, dass Ethereum nochmal in Schwung kommen wird. Immerhin hat Bitcoin seine Höchststände aus dem Jahr 2021 schon im letzten Jahr weit übertroffen, während Ethereum noch unter 3.000 Dollar notiert. Das Allzeithoch aus dem Jahr 2021 liegt bei Ethereum bei 4.891 Dollar. Die beiden Top Coins sind also immer weiter auseinander gedriftet.

Nun zeigt sich aber seit Wochen ein anderes Bild. Nachdem die Bitcoin-Dominanz immer weiter gestiegen ist und Ethereum nicht mehr annähernd mithalten konnte, kommt es nun zu einer Machtverschiebung. Obwohl Bitcoin in der letzten Woche um fast 7 % gestiegen ist, hat Ethereum hier deutlich besser performt.


(Bitcoin und Ethereum Performance in der letzten Woche im Vergleich – Quelle: Coinmarketcap)

Die zweitgrößte Kryptowährung der Welt hat im selben Zeitraum um mehr als 15 % zugelegt. Ein Bild, das sich in nächster Zeit noch öfter zeigen könnte. Auch bei Ethereum ist die Rallye noch vor allem auf institutionelle Investoren zurückzuführen, wie die Kapitalzuflüsse bei den Spot ETFs zeigen.

Inzwischen gibt es aber auch immer mehr Unternehmen, die auf direkte Ethereum-Käufe setzen. Neben Sharplink Gaming und Bitmine kommen inzwischen beinahe täglich neue Meldungen über Unternehmen, die Ethereum-Treasuries aufbauen, um ihre $ETH für sich arbeiten zu lassen und abgesehen von der Kursentwicklung eine Rendite durch Staking zu erzielen.

Auch wenn Ethereum in den letzten Wochen einen steilen Anstieg hinter sich hat, gibt es hier also noch viel Luft nach oben. Ein neues Allzeithoch von weit mehr als 5.000 Dollar scheint unter den aktuellen Bedingungen fast unausweichlich zu sein. Kurzfristig kann es nach solchen Anstiegen natürlich immer wieder zu kleineren Korrekturen kommen, die langfristigen Prognosen für Ethereum sind aber extrem bullish, wobei einige Experten mit einem Kurs von 10.000 Dollar rechnen.


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Manuel Lippitz

Nach 10 Jahren als leitender Angestellter hat sich Manuel 2019 mit einer eigenen Immobilienfirma in die Selbstständigkeit gewagt. Bis heute hat er vier Unternehmen gegründet oder mit aufgebaut und mit dem Bau des ersten eigenen Mining Rigs wurde neben der... Mehr lesen

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