Insider platzierten bereits vor der Festnahme Maduros Wetten über Polymarket auf den Machtverlust des venezolanischen Präsidenten.
Krypto-Prognosemärkte sind riskante Betätigungsfelder für Anleger und Spekulanten. Dass es dabei auch zu Ungereimtheiten oder klassischen Zufällen kommt, ist nicht zu vermeiden. So auch jetzt geschehen, als die Festnahme von Maduro auf Polymarket die Blicke auf eine verdächtige Prognose vom 27. 12. 2025 lenkte.

Dieser erstellte Account wettete massiv darauf, dass der venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro bis zum 31.01.2026 die Macht verlieren würde! Wir wissen, wie die Geschichte ausging, denn am frühen Samstagmorgen wurde die Festnahme des als Diktator angesehenen Machthabers durch den US-Präsidenten verkündet.
Verträge im Zusammenhang mit Krieg oder Terrorismus sind laut CFTC eigentlich verboten. Auf Polymarket jedoch gab es als einzige Prognoseplattform auffallend viel Aktivität rund um das Thema. Möglicherweise waren einige Teilnehmer im Voraus informiert und konnten sich in einer regulatorischen Grauzone bewegen, denn Polymarket ist global tätig und steht theoretisch US-Nutzern nicht zur Verfügung.
Reaktion des Gesetzgebers: Der US-Abgeordnete Ritchie Torres plant, einen Gesetzentwurf einzubringen, der Bundesbeamte und Politiker daran hindern soll, an solchen Märkten teilzunehmen, um die Ausbeutung nicht-öffentlicher Informationen zu verhindern.
💡Tipp der News-Redaktion: Unsere Polymarket Erfahrungen 2026
Warum Sie 99Bitcoins vertrauen können
99Bitcoins wurde 2013 gegründet und verfügt über ein Team von Experten, deren Erfahrung bis in die Anfänge der Kryptozeit zurückreicht.
Wöchentliche Recherche
100k+Monatliche Leser
Experten
2000+Krypto-Projekte unter die Lupe genommen
