{"id":63927,"date":"2026-02-19T16:48:38","date_gmt":"2026-02-19T15:48:38","guid":{"rendered":"https:\/\/99bitcoins.com\/de\/?p=63927"},"modified":"2026-02-19T16:45:57","modified_gmt":"2026-02-19T15:45:57","slug":"pump-fun-gebuehren-reform-cashback-risiko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/99bitcoins.com\/de\/news\/presales\/pump-fun-gebuehren-reform-cashback-risiko\/","title":{"rendered":"Pump.fun reformiert Geb\u00fchrenmodell \u2013 Hier lauert das Risiko f\u00fcr Anleger"},"content":{"rendered":"
Das auf Solana basierende Memecoin-Launchpad <\/span>Pump.fun<\/b> reagiert auf anhaltende Kritik an seiner bisherigen Marktstruktur und f\u00fchrt ein tiefgreifendes Update seiner Token-\u00d6konomie ein: Statt garantierter Einnahmen f\u00fcr Ersteller setzt die Plattform k\u00fcnftig auf ein optionales Cashback-Modell f\u00fcr Trader.<\/span><\/p>\n Pump.fun dominierte w\u00e4hrend des vergangenen Bullruns das Geschehen auf der Solana-Blockchain, stand jedoch zunehmend in der Kritik. Das urspr\u00fcngliche Modell mit einer pauschalen Geb\u00fchr von 1 % incentivierte die massenhafte Erstellung von Low-Effort-Token ohne langfristigen Nutzen \u2013 ein Ph\u00e4nomen, das wir auch bei <\/span>Solana-Marktbewegungen<\/span> immer wieder als Belastungsfaktor beobachten. Mit einer Betrugsrate von zeitweise bis zu 98,6 % wurde die Plattform zum Inbegriff der sogenannten \u201ePlayer-vs-Player\u201c (PvP) M\u00e4rkte, bei denen Entwickler oft gegen ihre eigene Community wetteten.<\/span><\/p>\n Diese Problematik ist im Krypto-Sektor nicht neu. \u00c4hnlich wie bei den Manipulationsvorw\u00fcrfen rund um <\/span>Justin Sun und Tron<\/span><\/a> zeigt sich, dass Mechanismen, die Insider und Initiatoren einseitig bevorzugen, langfristig das Vertrauen der Kapitalgeber untergraben. Pump.fun steht zudem unter Druck durch drohende rechtliche Auseinandersetzungen im Jahr 2026, was die Dringlichkeit einer Reform erh\u00f6ht.<\/span><\/p>\n Kern der Reform ist die Verlagerung der \u00f6konomischen Anreize. Ersteller neuer Token stehen nun vor einer bin\u00e4ren Wahl, die nach dem Launch nicht mehr ge\u00e4ndert werden kann:<\/span><\/p>\n Interessant ist hierbei ein technisches Detail: Bei der Wahl des Cashback-Modells wird die Option \u201eCoin Transfer Ownership\u201c (CTO) deaktiviert. Das bedeutet, die Eigent\u00fcmerschaft kann nicht mehr \u00fcbertragen werden, was die Struktur starrer, aber potenziell transparenter macht. <\/span>Berichten zufolge<\/span><\/a> soll dies verhindern, dass Entwickler Projekte k\u00fcnstlich aufbl\u00e4hen, nur um dann die Kontrolle profitabel abzugeben.<\/span><\/p>\n Das Modell erinnert an Versuche anderer Protokolle, faire Startbedingungen zu schaffen. Ein Vergleich lohnt sich hier zum <\/span>Virtuals Protocol<\/span><\/a>, das ebenfalls neue Wege testet, um Gr\u00fcnder langfristig an den Erfolg ihres Projekts zu binden, statt schnelle Exits zu f\u00f6rdern.<\/span><\/p>\n F\u00fcr Sie als Anleger \u00e4ndert sich durch diese Reform die Risikobewertung neuer, \u00fcber die Plattform herausgegebener Token zumindest auf den ersten Blick. Ein \u201eCashback Coin\u201c signalisiert zumindest theoretisch, dass der Ersteller nicht prim\u00e4r an den laufenden Geb\u00fchren verdienen will. Dennoch warnt uns die Geschichte vor verfr\u00fchter Euphorie: Selbst ohne Geb\u00fchren k\u00f6nnen Entwickler gro\u00dfe Mengen an Token vorab minen und diese in die Liquidit\u00e4t der H\u00e4ndler abverkaufen \u2013 ein klassisches \u201eRug Pull\u201c-Szenario, vor dem wir im Kontext von Solana-Projekten <\/span>regelm\u00e4\u00dfig warnen<\/span><\/a>.<\/span><\/p>\n Zudem sollten deutsche Investoren die steuerliche Komponente nicht untersch\u00e4tzen. W\u00e4hrend Kursgewinne nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei sein k\u00f6nnen, k\u00f6nnte der Zufluss von \u201eCashback\u201c aus Handelsgeb\u00fchren als <\/span>laufende Einkunft<\/span> gewertet werden, was die steuerliche Dokumentation erheblich verkompliziert. Es empfiehlt sich hier, genau zu pr\u00fcfen, ob der Cashback in Form neuer Token oder in SOL ausgezahlt wird.<\/span><\/p>\n Wie hoch das Risiko f\u00fcr Anleger, welche auf Pump.fun investieren, auch weiterhin ist, verdeutlicht auch ein Blick auf die j\u00fcngsten Kursbewegungen des Plattform eigenen Coins PUMP. Hier hatten mit Pump.fun in Verbindung stehende Wallets zuletzt 2,07 Milliarden PUMP-Tokens abgesto\u00dfen und so den Kurs des Tokens weiter unter Druck gesetzt.<\/p>\n The wallet "77DsB" linked to @Pumpfun<\/a> has been continuously selling $PUMP<\/a>.<\/p>\n So far, it has sold 2.07B $PUMP<\/a> for $4.55M $USDC<\/a> and still holds 1.676B $PUMP<\/a> (~$3.38M).https:\/\/t.co\/buYRK7DMQ0<\/a> https:\/\/t.co\/a4HoXCE7Lb<\/a> pic.twitter.com\/29b3ekyULf<\/a><\/p>\n — Onchain Lens (@OnchainLens) February 19, 2026<\/a><\/p><\/blockquote>\nDas Wichtigste im \u00dcberblick:<\/h2>\r\n
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Kontext: Warum die \u201ePvP\u201c-\u00d6konomie scheiterte<\/b><\/h2>\n
Details: Cashback statt Entwicklerrente<\/b><\/h2>\n
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Implikationen f\u00fcr Investoren<\/b><\/h2>\n
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